Bundesschau Schafe 2020

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Niedersächsische Bockmarkt am 01.A...
07 Jul 2020 07:40

Der Landesschafzuchtverband Niedersachsen e.V. veranstaltet: am Samstag, d. 01. August [ ... ]

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RPL-Tag 2020 in Stubben
05 Jul 2020 08:45

Niedersächsischer Tag des Rauhwolligen Pommerschen Landschafes am 18. Juli in Stubben Zu ihrem 24. [ ... ]

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1. Schaftage Nord-West am 30./31. J...
30 Jun 2020 11:431. Schaftage Nord-West am 30./31. Juli 2020 in Cloppenburg

Der Landes-Schafzuchtverband Weser-Ems e.V. führt erstmals in diesem Jahr am 30. Und 31. Ju [ ... ]

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Katalog online „26. Bentheimer Land...
29 Jun 2020 12:02Katalog online „26. Bentheimer Landschaf Eliteauktion“ in Uelsen, Grafschaft Bentheim (2)

Katalog Uelsen 2020 Am Samstag, 25. Juli 2020, veranstaltet der Landes-Schafzuchtverband Weser-Em [ ... ]

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Aktuell - Internationaler Kongress ...
05 Jun 2020 11:59

15.10.2020 bis 16.10.2020 „Internationaler Kongress zu Schafen und Ziegen – Landwirt [ ... ]

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Erfolgreich Ostfriesische Milchscha...
14 May 2020 14:12Erfolgreich Ostfriesische Milchschafe nach Russland exportiert

Ostfriesische Milchschafe nach Russland exportiert Ende April konnte der Landes-Schafzuchtverband [ ... ]

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Niedersächsischer Tag des Rauhwolligen Pommerschen Landschafes am 18. Juli in Stubben

Zu ihrem 24. Rauhwollertag treffen sich die Züchter am 18. Juli 2020 bei Hagen Eichhoff, Im Dorfe 19, 27616 Stubben.
=> Hier gibt es weitere Informationen

 
 
 
 
In der Bildergalerie finden Sie wieder viele schöne Bilder. Schauen Sie dochmal rein!
 
 
 
 
 
Ab sofort finden Sie die neuen Zuchtprogramme des Landes-Schafzuchtverbandes Weser-Ems auf der Verbandsseite unter Zuchtprogramm Weser-Ems
 
klein Textilkollektion-LSV Weser-Ems Softshellweste

 

Der Landes-Schafzuchtverband Weser-Ems e.V.
hat jetzt eine eigene Textilkollektion.

 
Die brandneue Kollektion mit Softshelljacken, Softshellwesten und Poloshirts in Royalblau und einer hochwertigen Bestickung präsentiert den Verband jetzt in einem einheitlichen Erscheinungsbild mit Logo vorne und einem stilisierten Schafkopf auf dem Rücken.

 
hier weiterlesen!

Absage und Verschiebungen von Veranstaltungen - Aktuell    22. Juni 2020                                                                                         

29.April 2020 Zentrale Mitgliederversammlung LSV Weser-Ems in Thüle  (neuer Termin folgt)

22.-24.Mai 2020 Bundesschau in Alsfeld (neuer Termin 01.-03. Oktober 2021)

30. August-03.September 2020 Lehrfahrt nach MV findet statt - Anmeldung in der Geschäftsstelle

18.-21.September 2020 Absage für die LAND TAGE NORD 

17.-20.Februar 2020 EURO TIER wird verschoben ( neuer Termin 09.-12. Februar 2021)

15.10.2020 bis 16.10.2020 „Internationaler Kongress zu Schafen und Ziegen – Landwirtschaft und Wissenschaft gestalten die Zukunft“ in Bonn 

Heute erhielten wir die Information vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), dass der Internationale Kongress weiter in Vorbereitung ist.  

Die Corona-Pandemie hat in den verschiedenen Ländern der Erde einen unterschiedlichen Verlauf genommen und eine unterschiedliche Dimension erreicht. Die weitere Entwicklung ist auch aufgrund der Dynamik derzeit nicht abschätzbar. Hierdurch werden internationale Reisetätigkeiten, und die Planung künftiger Reisen erschwert.

Die durch die Corona-Pandemie verursachte aktuelle Situation erfordert permanente Beobachtung und flexible Reaktionen. Für Referenten, die nicht persönlich am Kongress teilnehmen können, bietet das BMEL jetzt die Möglichkeit an, Vorträge zum Internationalen Kongress zur Zucht von Schaf und Ziege als Videobeitrag einzureichen. außerdem wurde die Einreichungsfrist von Vorträgen bis zum 14. Juni 2020 verlängert. 

Der Internationale Kongress versteht sich als erweiterte Folgeveranstaltung zum nationalen Workshop „Zucht und Haltung von Schaf und Ziege in Deutschland“. Einer der Kooperationspartner des BMEL ist die Vereinigung Deutscher Landesschafzuchtverbände e. V. (VDL). Bis jetzt sind 107 Vorträge aus 28 Ländern eingereicht worden. 
 
Das BMEL hat für den Internationalen Kongress eine Homepage eingerichtet unter: https://sheepandgoats2020bonn.org/de/, wo die weiteren Informationen zu entnehmen sind.

Ostfriesische Milchschafe nach Russland exportiert

Ende April konnte der Landes-Schafzuchtverband Weser-Ems 59 Jungschafe und einen Zuchtbock nach Russland exportieren. Bereits im Februar war die Käuferin mit dem Schafzuchtberater Oleg Faber im Zuchtgebiet unterwegs, um sich Zuchtschafe auf_dem_LKW1Zuchtbetriebe, Melkbetriebe und Zuchttiere im Ursprungsgebiet der Rasse anzuschauen und Tiere auszusuchen. Alle Tiere wurden in Augenschein genommen und die Nummern der einzelnen Tiere notiert. Im Herdbuchprogramm Ovicap wurde ein Katalog sämtlicher Verkaufstiere erstellt, wo alle Pedigree – und Leistungsdaten der Tiere abgebildet sind. Anfang April brachten die drei beteiligten Züchter die ausgewählten Jährlingsschafe in einen Quarantänestall im Landkreis Cloppenburg. In dem Zuchtbetrieb werden Ostfriesische Milchschafe gemolken und die Schafmilchprodukte über Direktvermarktung verkauft. Vier Wochen lang wurden die Tiere hier gut versorgt und gepflegt.

Der Empfänger der Tiere in Russland bewirtschaftet in der Nähe von Moskau einen landwirtschaftlichen Betrieb mit einer größeren Tierhaltung. Derzeit wird nur Fleisch erzeugt. Mit Ostfriesischen Milchschafen will man künftig auch Schafmilch erzeugen und verarbeiten und in die Vermarktung von Schafmilchprodukten einsteigen.

Bei der Anlieferung zum Quarantänestall wurden alle Tiere zunächst geschoren. In der Quarantänezeit wurde bei allen Tieren zweimal Blut abgenommen. Die Blutproben mussten auf Tuberculose, Paratuberculose, Listeriose, Maedi-Visna, Blauzungenkrankheit und zweimal auf Schmallenbergvirus untersucht werden. Der Zuchtbock musste zusätzlich auf Brucellose Ovis untersucht werden. Erfreulicherweise waren alle Ergebnisse negativ. Das spricht für den hohen Gesundheitsstatus bei der Rasse und den beteiligten Zuchtbetrieben. Alle Tiere mussten zudem gegen Leptospirose, Endoparasiten und Ektoparasiten behandelt werden. Natürlich traten auch Probleme auf. So fehlte bis wenige Tage vor der Verladung das derzeit gültige Formular für die Zusatzbescheinigung zum Veterinärattest hinsichtlich des Schmallenbergvirus. Obwohl das hiesige Veterinäramt bereits vier Wochen vor der geplanten Verladung das Zertifikat bei den zuständigen Ministerien angefordert hatte und eine solche Bescheinigung für den Export von Rindern vorhanden ist, fehlte bis zuletzt die Freigabe des Zertifikats für den Export von Schafen nach Russland. Mit Unterstützung des Bundesverbandes, Vereinigung Deutscher Landesschafzuchtverbände wurde dann doch noch ein entsprechendes Formular zur Verfügung gestellt, mit dem das hiesige Veterinäramt und auch die russischen Behörden zufrieden waren. Damit stand der Verladung nichts mehr im Wege und die Tiere konnten in einem großräumigen LKW die weite Reise nach Russland antreten. Im Nachgang lieferte das Tarnsportunternehmen die geforderten Nachweise über die Einhaltung des Transportplans (incl. GPS-Daten und Temperaturaufzeichnungen) und die ordnungsgemäße Übergabe der wertvollen Zuchttiere. Herzlichen Dank an das hiesige Veterinäramt und die beteiligten Züchter und alle, die bei der Versorgung der Tiere, bei den Probenahmen, der Verladung usw. mitgewirkt haben. Klaus Gerdes, Schafzuchtverband.

Euterbeurteilung Ostfriesischer Milchschafe

Ende April fand die diesjährige Euterbeurteilung bei Mutterschafen der Rasse Ostfriesisches Milchschaf statt. Ein zentraler Termin konnte leider nicht durchgeführt werden. Eine kleine Bewertungskommission hat sich deshalb auf den Weg zu den einzelnen Zuchtbetrieben gemacht. Acht Züchter hatten insgesamt 38 Tiere zur Bewertung angemeldet. Der Vorsitzende unseres Zuchtverbandes, Heiko Schmidt und unser Züchter und Mitglied des Beirats, Dr. Helmut Melbaum waren begeistert von der Qualität der vorgestellten Tiere. Seit 1998 wird die Euterbeurteilung bei Milchschafen im Landes-Schafzuchtverband Weser-Ems angeboten und durchgeführt. Es werden zwei Noten vergeben, die erste für das Euter und die zweite für die Ausformung und Stellung der Striche (Zitzen). Die Noten werden im Herdbuch erfasst und auch auf Zuchtbescheinigungen und in Katalogen abgebildet. In den 23 Jahren wurden hierbei die Euter von 1098 Mutterschafen angeschaut und bewertet. Verglichen mit den Anfängen ist jetzt ein deutlicher Zuchtfortschritt zu erkennen. Im Zuchtprogramm der Rasse steht unter Rassebeschreibung:

„Das Euter ist vorne und hinten fest aufgehängt. Dabei ist die Aufhängung breit und lang.

Es hat ein gut ausgebildetes Vor- IMG-20180421-WA0008und auch Hintereuter, das Zentralband teilt das Euter in zwei symmetrische Hälften ohne zu stark einzuschneiden. Das Euter ist drüsig. Die Striche sind in Form, Ansatz und Stellung symmetrisch zueinander. Die Striche sind am Euterboden angesetzt, sie sind zylindrisch bis konisch geformt und nach vorne abgerundet. Die Strichöffnung liegt zentral auf der Zitzenkuppe. Die Striche zeigen leicht nach vorne-außen.“ In den Formulierungen zum Zuchtziel steht außerdem: „Das Milchschafeuter soll zum Säugen der Lämmer und zum Hand- und Maschinenmelken geeignet sein. Das Zentralband soll hinten möglichst hoch angewachsen sein und vorne möglichst weit am Bauch auslaufen. Der Euterboden liegt nicht tiefer als drei Finger breit über dem Sprunggelenk. Die Bewollung darf auf keinen Fall das Melken behindern oder die Melkhygiene beeinflussen.“    

Wir beobachten, dass auch ausländische Interessenten die Qualität der Euter und die Eignung zum Maschinenmelken beachten. Bei der Kaufentscheidung wird zunehmend die Note der Euter der Zuchttiere und ihrer weiblichen Vorfahren beachtet.

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