Bundesschau Schafe 2022

Bundesschau-2022
 
30.09. - 02.10.2022!

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Klönnachmittage 2021 abgesagt
29 Nov 2021 07:10Klönnachmittage 2021 abgesagt



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Musterzaunanlage Echem
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Bundesschau-2022Bundesschau Schafe jetzt Ende September 2022 geplant

Die bereits für den Herbst 2020 geplante VDL- Bundesschau Schafe soll jetzt vom 30.09.-02.10.2022 in Alsfeld stattfinden. Der hessische Schafzuchtverband hat sich bereit erklärt, die Veranstaltung in Alsfeld auszurichten und die dortige Hessenhalle angemietet. Wichtig für die Züchter sind derzeit die Schurtermine:

-       01. Februar – 31. März 2022 für alpine Rassen u. Merinorassen (8 Wochen)

-       16. März bis 15.05.2022 für alle anderen Rassen (8 Wochen)

Unsere Züchter der Landschafrassen und der Fleischschafrassen können sich also ab jetzt überlegen, welche Tiere ausgestellt werden sollen und den achtwöchigen Schurtermin entsprechend einplanen. Ausgestellt werden können gekörte Böcke mit einem Mindestalter von 1 Jahr und eingetragene Mutterschafe, die entweder bereits einmal gelammt haben oder am Auftriebstag mindestens 1 Jahr alt sind (Zweijährige Tiere müssen gelammt haben). Jeder Züchter darf bei der Veranstaltung je Rasse bis zu 6 Zuchttiere auftreiben, je Rasse dürfen bis zu 2 Ersatztiere gemeldet werden. Mutterschafe dürfen mit Lämmern aufgetrieben werden, wenn die Lämmer mindestens 4 Wochen alt sind. Es soll auch einen Sammlungswettbewerb geben. Jeder Züchter darf je Rasse nur eine Sammlung, bestehend aus 1 Bock und zwei Mutterschafen stellen. Zusätzlich soll es einen Wettbewerb für Verbandssammlungen, bestehend aus 2 Böcken und 4 Mutterschafen, geben. Die Tiere einer Verbandssammlung müssen aus mindestens zwei verschiedenen Zuchtstätten stammen. Für alle Sammlungen gilt, dass es mindestens eine Konkurrenz von 3 Sammlungen geben muss. Bei den Sammlungen gibt es keine rasseübergreifenden Wettbewerbe.

Die Anmeldung von Tieren erfolgt über die Geschäftsstellen der beteiligten Verbände. Anmeldeschluss ist der 15. August. Bis dahin muss auch die Anmeldung zum Züchterabend am Samstag, 01.10.2021, erfolgen. Zum Programmablauf:

-       Freitag, 30.09.: 11.- 15. Uhr Auftrieb, Ausgabe der Halsschilder u. Kataloge

-       Samstag, 01.10.: Ab 8. Uhr Richten der Einzeltiere, ab 19:30 Uhr Züchterabend

-       Sonntag, 02.10.: Ab 8 Uhr Richten der Sammlungen, Ermittlung der Regionensieger aus den Bundessiegern (Böcke und Schafe) und der Champion aus den Regionensiegern; Vorstellung der Siegertiere, Siegerehrung; Abtrieb am Ende der Veranstaltung um ca. 15. Uhr.

Erfreulicherweise hat es in Hessen und den anliegenden Landkreisen keine weiteren Befunde hinsichtlich der Blauzungenkrankheit gegeben und Alsfeld liegt nicht mehr in einem Restriktionsgebiet für die Blauzungenkrankheit. Wir hoffen, dass das so bleibt – dann muss nämlich kein Schaf aus einem freien Gebiet (wie Niedersachsen) vorab gegen die Blauzungenkrankheit geimpft werden. Auf den Maedi-Status von Zuchtbetrieben kann bei der Bundesschau leider keine Berücksichtigung genommen werden. Kalkuliert wird mit einem Auftrieb von bis zu 500 Zuchtschafen verschiedener Rassen und aus allen Zuchtverbänden. Der hessische Schafzuchtverband kalkuliert je nach Anzahl der aufgetriebenen Tiere mit einer Kostenumlage von ca. 30 € je Schautier. Wie in der Vergangenheit will der Landes-Schafzuchtverband Weser-Ems sich an den Ausstellungskosten beteiligen und die ausstellenden Züchter seines Verbandes unterstützen.

Aktuell ist ein erheblicher Bedarf an Nachwuchskräften in der Berufsausbildung Schäfer*in festzustellen. In vielen Betrieben steht in den nächsten Jahren eine Übernahme an und immer wieder gehen Suchanfragen nach einem Nachfolger/in für die Übernahme einer Schäferei bei den Schafzuchtverbänden und bei der Vereinigung Deutscher Schafzuchtverbände -VDL- ein.

Wenn Sie sich für diesen interessanten Beruf interessieren, finden Sie in diesem Flyer erste Informationen rund um diesen Beruf und die anfallenden Arbeiten, die zu erwartende Bezahlung in den Ausbildungsjahren etc. Bei weiteren Fragen melden Sie sich beim Schafzuchtverband oder der VDL.

 

Bentheimer Auktion mit gutem Ergebnis

Der Landes - Schafzuchtverband Weser-Ems führte Ende Juli die 27. Kör- und Absatzveranstaltung für Bentheimer Landschafe in Uelsen durch. 17 Züchter aus Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen hatten 71Auktion Uelsen 20210011 Jungböcke angemeldet. 58 Böcke wurden schließlich gekört und nachmittags zur Auktion gebracht.

Bei den Bentheimer Landschafen gewinnt die Zucht auf Scrapieresistenz an Bedeutung. 46 Tiere hatten bereits den gewünschten Genotyp ARR/ARR. Auch bei dieser Rasse sind die ersten Zuchttierbestände von der LWK Niedersachsen als scrapieresistenter Bestand anerkannt worden.

An der Eliteauktion für die Rasse Bentheimer Landschaf dürfen Züchter aus dem gesamten Bundesgebiet teilnehmen. Dadurch wird der genetische Austausch zwischen den Populationen in den einzelnen Landesverbänden gefördert Das Besondere an der diesjährigen Veranstaltung war, dass die Durchführung wie in 2020 unter „Coronabedingungen“ erfolgen musste und die geltenden Hygieneregelungen einzuhalten waren. Es gab erneut kein Rahmenprogramm und die Öffentlichkeit war mehr oder weniger ausgeschlossen. Züchter und Kaufinteressenten mussten sich vorab anmelden und registrieren lassen.

Vormittags wurden die Jungböcke gewogen und der Körkommission vorgestellt. Mehrere Böcke genügten den Anforderungen der Körkommission nicht und wurden nicht gekört bzw. am Veranstaltungstag von den Züchtern zurückgezogen. 36 in der Zuchtwertklasse I gekörte Jährlingsböcke nahmen an der Prämierung teil. Als Preisrichter fungierten Karla Ebert aus Lemgo und Klaus Gerdes. Sie waren mit der Qualität des Jahrgangs sehr zufrieden. Zahlreiche Böcke waren sehr rassetypisch und zeigten auch die gewünschte Pigmentierung am Kopf. Jeweils zwei Klassensieger bei den Jährlingsböcken stellten die Züchter Bültel aus Engden und

Auktion Uelsen_20210021

 Holtkamp aus Hammninkeln. Weitere Klassensieger präsentierten Blömer aus Dinklage, der Tierpark aus Nordhorn und der Heilpädagogische Bauernhof aus Uelsen. Siegerbock wurde schließlich der 93 kg schwere und gut herausgebrachte Bock vom Heilpädagischen Bauernhof Uelsen. Der Bock hatte bereits bei der Körung die Höchstnote 9 für die Ausprägung der Bemuskelung und die Note 8 für das tadellose Exterieur bekommen. Der Zuchtbetrieb wurde mit der bronzenen Medaille des niedersächsischen Landwirtschaftsministeriums geehrt. Der Züchter Bültel hatte den Reservesieger und bekam die goldene Medaille der Vereinigung Deutscher Landesschafzuchtverbände, VDL. Über die Auszeichnung mit der bronzenen Medaille der VDL freute sich der Züchter Holtkamp, Hamminkeln. Die sechs von ihm vorgestellten Böcke wurden alle gekört und zur Versteigerung gebracht. Sein Ia- Bock der jüngsten Altersklasse erzielte den Höchstpreis von 1.050 Euro und wurde einem Züchter im Emsland zugeschlagen. Das Tier hatte bei der Körung die Spitzennote 9 im Exterieur bekommen. Diese Note erreichte an dem Tag nur noch der zweitplatzierte Bock dieser Altersgruppe aus der Zucht von Schöppner aus Hoogstede, Das Tier wechselte für 900 Euro den Besitzer.

Insgesamt wurden in Uelsen 33 Jährlingen zu einem Durchschnittspreis von knapp 485 Euro verkauft. Damit lag der Durchschnittspreis 40 Euro über dem Vorjahresniveau.

Die 11 verkauften Lammböcke wechselten zum Durchschnittspreis von 450 Euro den Besitzer. Auch bei den Lammböcken war der Züchter Schöppner erfolgreich und erzielte den Höchstpreis von 700 Euro. Der Siegerbock von de Lange aus Isterberg konnte für 650 Euro und der Reservesieger von Dobben aus Quendorf für 550 Euro verkauft werden. Die Züchter de Lange und Dobben wurden mit Preismünzen der LWK Niedersachsen ausgezeichnet. In Vertretung des Landrats überreichte Frau Dr. Bertke Ehrenpreise des Landkreises Grafschaft Bentheim und der Gemeinde Uelsen an erfolgreiche Züchter.

Der Landes-Schafzuchtverband Weser-Ems war am Ende der Veranstaltung mit dem Verlauf und dem Verkaufsergebnis zufrieden. Allerdings fehlte wie im Vorjahr das Rahmenprogramm und die Öffentlichkeit. Es wäre schön, wenn die traditionelle Veranstaltung im kommenden Jahr wieder im Rahmen des Bentheimer Haus- und Nutztiertages durchgeführt werden könnte. Bilder zu der Veranstaltung finden Sie in der Fotogalerie

2. Schaftage Nord-West in Cloppenburg

Der Landes-Schafzuchtverband Weser-Ems veranstaltete am 05. Und 06. August 2021 die 2. Schaftage Nord-West in derSchaftage NordWest_20210041 Münsterlandhalle in Cloppenburg. Züchter und Kaufinteressenten freuten sich, dass die Veranstaltung trotz der zu dem Zeitpunkt geltenden Einschränkungen überhaupt möglich war.

Am ersten Tag durften nur Zuchttiere aus Maedi-unverdächtigen Zuchtbeständen aufgetrieben werden. Bereits seit mehr als fünfzehn Jahren beteiligen sich Milchschaf- und Texelzüchter aus ganz Niedersachsen an dieser Absatzveranstaltung. Am zweiten Tag der Schaftage wurden Zuchttiere weiterer Rassen, Weißköpfiges Fleischschaf, Schwarzköpfiges Fleischschaf, Suffolk, Charollais, und Berrichon du Cher angeboten. Erstmals vertreten waren in diesem Jahr Zuchttiere der Rasse Coburger Fuchsschaf. Damit sollte die Veranstaltung in Cloppenburg bereichert werden. Alle Böcke waren vorab genotypisiert worden und hatten ausschließlich den gewünschten Scrapie-Genotyp ARR/ARR. Wie im Vorjahr wurden alle Böcke vorab auf den Zuchtbetrieben gekört und es wurde stark selektiert, so dass nur bestes Tiermaterial zur Auktion gelangte. Viel Wert wurde bei der Auswahl der Tiere auf ein korrektes Fundament und eine möglichst breite Palette der Blutlinien gelegt. Bei der Selektion der Milchschaf-Jungböcke wurden vor allem der Milchschaftyp und auch die Bewertung ihrer Mütter hinsichtlich der Euterqualität berücksichtigt. Auch alle Fleischschafböcke wurden vorselektiert. Alle Jungböcke wurden vorab im Züchterstall gewogen und die Lebenstagzunahmen ausgewiesen. Bei den meisten Fleischschafböcken wurden zudem im Alter von 80 – 120 Tagen per Ultraschall die Muskeldicke und die Fettauflage am Rückenmuskel gemessen. Alle Ergebnisse und auch die neuen BLUP-Zuchtwerte bezüglich Fruchtbarkeit, Fleischleistung und Exterieur wurden in den Katalogen abgebildet.

Besonders war auch in diesem Jahr die Erstellung und Einhaltung eines Hygienekonzeptes. Züchter und Kaufinteressenten mussten sich vorher beim Landes-Schafzuchtverband anmelden. Ohne Registrierung war ein Einlass in die Halle nicht möglich. Die registrierten Kaufinteressenten erhielten vorab neben dem Verkaufskatalog auch eine Bieternummer. Die Bezahlung der Tiere erfolgte überwiegend kontaktlos per EC-Karte.

Für die Begrüßung der Züchter und Kaufinteressenten war in diesem Jahr erstmals der neue Vorsitzende vom Landes-Schafzuchtverband Weser-Ems, Ludwig Schmitz aus Werpeloh, zuständig. Er konnte Fachpublikum aus zahlreichen Bundesländern und aus dem benachbarten Ausland begrüßen und freute sich über das Interesse. Die Nachfrage an Böcken der Rassen Ostfriesisches Milchschaf und Texel war in diesem Jahr recht groß und es gab kaum Überstand. Erfreulich war auch, dass insgesamt 15 Zuchttiere an Käufer aus anderen EU-Ländern verkauft werden konnten.

Schaftage NordWest_20210031Die 40 verkauften Milchschaf- Lammböcke (Vorjahr: 29) erzielten einen Durchschnittspreis von 565 Euro. Teuerster Bock wurde in diesem Jahr erstmals kein Tier der Zuchtrichtung weiß, sondern ein gescheckter Milchschafbock. Der schicke Bock aus der Zucht von Frerichs, Großheide, wurde für 1.050 Euro einem Melkbetrieb aus Schleswig-Holstein zugeschlagen. Fast alle Ia-Böcke kosteten 700 Euro oder mehr – ein Beleg dafür, dass Qualität auch bezahlt wird und dass die Preisrichter mit ihren Entscheidungen richtiglagen. Siegerbock bei den weißen Lammböcken wurde ein wuchtiger, 90 kg schwerer Bock aus dem Stall von Schröder, Moordorf, vor einem etwas edleren und auch sehr rassetypischen und korrekten Bock von Ulferts, Hinte. Die Züchter wurden mit der silbernen Medaille des Landwirtschaftsministeriums bzw. der goldenen Preismünze der Landwirtschaftskammer geehrt.

Beide Tiere waren bei der Körung mit der Höchstnote 9 im Merkmal Bemuskelung / Fleischfülle bewertet worden. Weitere Klassensieger stellten die Zuchtbetriebe Markus, Leezdorf (bester Jährlingsbock), Beckmann-Ihnen, Emden, Meyer-Behrends, Wittmund, Veith, Wittmund und Rüdebusch, Augustgroden. Den besten schwarzen Milchschafbock präsentierte wie im Vorjahr Winterhalter aus Großefehn. Sein geschecktes Jungschaf wurde Reservesieger bei den weiblichen Tieren. Melbaum aus Haselünne hatte das Siegerschaf und wurde mit der bronzenen Medaille des Bundesverbandes, VDL, ausgezeichnet. 12 verkaufte Jungschafe erzielten einen durchschnittlichen Verkaufspreis von 378 Euro. Auch im Ausland waren Milchschafe in diesem Jahr wieder sehr gefragt. Mitte September wurden bei der EU-Sammelstelle in Aurich 14 gekörte Jungböcke und 226 Jungschafe verladen und an einen Kunden in Bulgarien geliefert. Bereits jetzt gibt es Interessenten für die weiblichen Zuchtlämmer, die im nächsten Frühjahr geboren werden. Die Herdbuchtiere müssen scrapieresistent sein (Genotyp ARR/ARR) und aus maediunverdächtigen Zuchtbetrieben kommen.

Neben den Milchschafen wurden 43 Texel (Vorjahr: 35) und 6 Charollaisböcke zum Verkauf angeboten. Die Texeljährlinge /Schaftage Tage Nord West 2021 Lammböcke kosteten durchschnittlich 577 / 670 Euro. Lediglich 1 jüngerer Lammbock fand am Auktionstag keinen neuen Besitzer. Die Lammböcke wurden in fünf Altersklassen eingeteilt und rangiert. Alle fünf Klassensieger stellten die Züchter Bremer aus Balge (3) und Zießow aus Delmenhorst. Zum Siegerbock erklärten die Preisrichter Lamparter, Baden-Württemberg und Fass, Wilhelmshaven, einen sehr harmonischen, korrekten und stark bemuskelten Bock von Bremer. Der Züchter stellte auch den Reservesieger und wurde mit der silbernen Plakette des Ministeriums geehrt. Der Siegerbock und zwei weitere hoch prämierte Lammböcke konnten für 1.000 Euro im Auktionsring verkauft werden. Spitzenpreise von jeweils 1.500 Euro allerdings bekam der Züchter Wacker aus Wehrbleck für zwei Tiere mit einer interessanten englischen Blutführung. Die Tiere decken jetzt in Züchterställen in Österreich und in Nordrhein-Westfalen. Für die beiden Klasssensieger bei den Texel-Jährlingsböcken wurde Zießow mit der bronzenen VDL-Medaille ausgezeichnet. Der Züchter hatte auch sechs Lammböcke der französischen Fleischschafrasse Charollais aufgetrieben, die allesamt für knapp 600 Euro abgesetzt werden konnten. Die drei angebotenen Texel-Jungschafe wechselten für durchschnittlich 267 Euro den Besitzer. Das Ia-Tier kam aus der Zucht von Jacobsen, Volkensen.

Nach dem Abtrieb der verkauften Zuchtschafe wurde in der Halle fleißig gesäubert, neu eingestreut und auch alles Weitere für den zweiten Tag der Schaftage-Nord-West vorbereitet. Auch für den zweiten Tag gab es einen eigenen Auktionskatalog. Der Auftrieb war mit 103 angemeldeten Tieren etwas geringer als im Vorjahr.

Unterschiedlich zufrieden waren die Züchter mit dem Verkauf der Fleischschafböcke am zweiten Tag der Auktion.  

Die Rasse Suffolk erzielte in diesem Jahr in allen Kategorien die höchsten Durchschnittspreise. Bemerkenswert war derSchaftage NordWest_20210025 durchschnittliche Verkaufspreis von jeweils 700 Euro für die vier von Dreher, Halsbek, aufgetriebenen Suffolk-Jungschafe. Teuerster Bock war ein in Zuchtwertklasse II eingestufter Jährlingsbock von Rüdebusch, Stadland. Wegen seiner extrem starken Bemuskelung hatte das Tier bei der Körung die Höchstnote 9 in diesem Merkmal bekommen, aber wegen Mängeln im Fundament die Note 6 im Merkmal Äußere Erscheinung. Nach einem spannenden Bieterduell, welches dem Auktionator Brockhoff sichtbar Freude bereitete, wurde der Bock schließlich für 1.050 Euro seinem neuen Besitzer, einer Schäferei aus Osnabrück zugeschlagen. Mit 590 Euro für 15 verkaufte Tiere erzielten die Suffolkjährlinge einen guten Durchschnittspreis. Die in Zuchtwertklasse I gekörten Jährlinge wurden in 3 Altersklassen rangiert. Die Klassensieger kamen aus den Zuchten von Rüdebusch (2) und Dreyer, Moorhausen. Siegerbock wurde schließlich der 129 kg schwere und sehr gut bemuskelte Bock von Rüdebusch. Der züchterische Erfolg wurde mit der silbernen Plakette des Landwirtschaftsministeriums belohnt. Dreyer bekam für den Reservesieger die bronzene Preismünze der Landwirtschaftskammer. Von den 17 angebotenen Lammböcken der Rasse konnten 15 verkauft werden. Alle vier Ia-Böcke, darunter auch der Sieger wurden von Dreher, Halsbek, gezüchtet. Er wurde mit der silbernen Preismünze der LWK Niedersachsen und einer Plakette der VDL geehrt. Mit dem Zuschlagspreis von 900 Euro war der Siegerbock auch gleichzeitig der teuerste Lammbock.

Von den vier von Dorstmann, Moormerland, ausgestellten Böcken der Rasse Berrichon du Cher konnten drei verkauft werden. Teuerster Bock war hier mit 700 Euro der Ia – Jährlingsbock. Der Verkauf der Charollaisböcke dagegen verlief unbefriedigend. Nur einer der fünf von Dorstmann und Baumgarten angeboten Charollaisböcken konnte für 350 Euro abgesetzt werden.

Das Kontingent an Weißköpfigen Fleischschafen war in diesem Jahr mit 14 Tieren so klein wie nie. Allerdings konnten auchSchaftage NordWest_20210015 alle Tiere verkauft werden. Sechs Jährlinge und sechs Lammböcke erlösten im Schnitt 567 / 375 Euro. Bei den Jährlingen kam der Klassensieger aus dem Betrieb Köhne, Nordenham. Sieger bei den Lammböcken wurde ein 79 kg schwerer, harmonischer und gut herausgebrachter Jungbock von Düsterhöft/ Breidenstein aus Trendelburg in Hessen vor einem Bock von Schmidt aus Berne. Die hiesigen Weißkopfzüchter freuten sich über die Beteiligung der beiden Züchter aus Hessen und Nordrhein-Westfalen. Die beiden von Avramut-Lampe angebotenen Mutterlämmer fanden ebenfalls einen neuen Besitzer und wurden für durchschnittlich 375 Euro verkauft.

Von 16 aufgetriebenen Böcken der Rasse Schwarzköpfiges Fleischschaf konnten 12 verkauft werden. Wuttge aus der Krummhörn und Voigt aus Berne stellten die Klassensieger. Wuttge hatte sowohl den besten Jährlingsbock als auch den Sieger bei den Lammböcken und wurde mit der silbernen Plakette des Landwirtschaftsministeriums ausgezeichnet. Voigt hatte den Reservesieger bei den Lammböcken. Bereits im Vorfeld hatte er angekündigt, seinen besten Bock zugunsten der Hilfe für die von der Flutkatastrophe betroffenen Schäfer in Rheinland-Pfalz versteigern zu lassen und den Verkaufserlös zu spenden. Der Bock wurde für 900 Euro zugeschlagen. Wendelin Schmücker vom Förderverein der deutschen Schafhaltung freute sich über den Zahlungseingang auf das Spendenkonto des Fördervereins. Voigt präsentierte auch vier schicke Jungschafe, von denen drei für durchschnittlich 283 Euro einen neuen Besitzer fanden. Bei der Kaufentscheidung für fleischbetonte Böcke werden erfahrungsgemäß vor allem das Gewicht und die Bemuskelungsnote berücksichtigt. Allerdings schauen zahlreiche Kaufinteressenten auch auf die tägliche Zunahme der Zuchttiere und zunehmend auch auf die errechneten Zuchtwerte, die neben den eigenen Leistungen sämtliche Verwandteninformationen berücksichtigen.

Fachliche Führung -Herdenschutz-Musterzaunanlage LBZ Echem

Die Zaunanlage kann unter fachlicher Expertise von Seiten des Herdenschutz-Beraterteams immer am 1. Dienstag im Monat besichtigt werden. Alle Fragen zur wolfsabweisenden Zäunung können dort diskutiert und beantwortet werden. Die Ausstellung bietet die Möglichkeit sich mit dem aktuellen Stand an Zäunungsmaterialien auseinanderzusetzen, wie auch in der Diskussion, die betriebsindividuellen Bedingungen anhand der vielfältigen baulichen Musterkonstruktionen abzugleichen. Ebenso kann auf die Erdungs- und Elektrifizierungsthematik eingegangen werden. s.Fotogalerie

Der Besuch/ die Führung ist kostenfrei und kann vormittags oder nachmittags in Anspruch genommen werden. Die Anmeldung wie auch nähere Informationen finden Sie unter:

https://www.lwk-niedersachsen.de/index.cfm/portal/tier/nav/2545/article/38285.html

Landwirtschaftskammer Niedersachsen- Frau Steinbach, Telefon: 0441 801-639, Telefax: 0441 801-634

E-Mail: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

 

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