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"30. Bentheimer Landschaf Eliteaukt...
30 Mai 2024 12:02Klein Bentheimer Landsch Bearbeitet

      „30. Bentheimer Landschaf Eliteauktion“ in Uelsen, Grafschaft Bentheim [ ... ]

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RPL-Tag 2024 in Dörverden
24 Mai 2024 12:21

  Niedersächsischer Tag des Rauhwolligen Pommerschen Landschafes
m 20. Juli 2024 in Dörverd [ ... ]

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75. Heidschnuckentag in Müden
22 Apr 2024 13:30

Der KATALOG hier ab dem 28.06.24 abrufbar!

75. Tag der Heidschnuckenzüchter
/strong>am 11. Juli 2024 in Müde [ ... ]

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Niedersächsische Schaftage 2024
07 Feb 2024 12:57

Niedersächsische Schaftage vom 01. - 03. August 2024 in Wüsting 
In den letzten Jahren haben [ ... ]

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Lehrfahrt 2024 Irland - Grüne Insel...
17 Jan 2024 13:15Lehrfahrt 2024 Irland - Grüne Insel im Atlantik

 Lehrfahrt 2024 - die Fahrt ist ausgebucht     Die diesjährige Lehrfahrt geht [ ... ]

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Ausbildungsberuf des Tierwirt Fachr...
12 Jan 2024 14:31

Aktuell ist ein erheblicher Bedarf an Nachwuchskräften in der Berufsausbildung Schäfer*in festzu [ ... ]

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Schafauktion in Cloppenburg am 31.07.2015

Der Verkauf von Zuchtböcken in Cloppenburg verlief sehr flott. Aufgetrieben waren ausschließlich Zuchttiere aus maedi - unverdächtigen Beständen. Die Milchschafböcke waren vorab untersucht und mit EU-Attesten ausgestattet worden. Insgesamt 18 Tiere wurden in andere Eu-Länder verkauft. Der Durchschnittspreis bei den Lammböcken betrug 525 Euro.

Auch die Nachfrage nach Texelböcken war groß. Lediglich neun Lammböcke fanden keinen neuen Besitzer. Der Durchschnittspreis von 471 Euro lag deutlich über dem Vorjahresergebnis. Charollaisböcke wurden erstmals aufgetrieben und waren sehr begehrt.

  Auftrieb Verkauf Durchschnittspreis Höchstpreis
Ostfr. Milchschaf        
Jährlingsböcke  4  3  427€  500€
Lammböcke  51  42  525€  1500€
Mutterlämmer  17  9  267€  620€
Texel        
Jährlingsböcke  7  6  503€  850€
Lammböcke  36  27  471€  900€
Mutterlämmer  2  2  240€  260€
Berrichon du Cher        
Lammböcke  2  2  500€  600€
Charollais        
Lammböcke  6  6  725€  1450€

Die Tierschau und die Landwirtschaftsmesse Emsland-Grafschaft Bentheim als „Schaufenster der Landwirschaft

Die Präsentation züchterischer Vielfalt, ein Schauprogramm und eine landwirtschaftliche Ausstellung gehören zur Tierschau der Landkreise Emsland und Grafschaft-Bentheim, die am 27. Juni 2015 auf dem Gelände des Regionalzentrums der Masterrind in Dalum stattfand.

Die Zuchtbetriebe des Schafzuchtverbandes Weser-Ems aus den beiden Landkreisen beteiligten sich mit einem großen Lot von Ausstellungstieren aus 6 Schafrassen an der Veranstaltung. Das größte Kontingent mit insgesamt 25 Zuchttieren bildete hierbei die Rassse “Weiße Gehörnte Heidschnucke“. Die Ausstellungstiere wurden von den beiden Zuchtbetrieben Christin und Ludger Seybering, Neuenhaus und Christof Böving, Haren aufgetrieben.

Den besten Zuchtbock der Veranstaltung konnte die Zuchtgemeinschaft Ludwig und Stefan Schmitz aus Werpeloh mit dem Zuchtbock der Rasse “Bentheimer Landschaf“ stellen. Das beste Zuchtschaf präsentierte Johann Kempkers, Laar, Züchter der Rasse “Suffolk“. Die Siegersammlung der Schau wurde vom Zuchtbetrieb Günter Hans, Laar mit seinen “Weißköpfigen Fleischschafen“ ausgestellt. Die Zuchttiere wurden vom Richterteam Meike Avramut-Lampe, Jade und Henrik Wefer, Butjadingen mit großem Sachverstand bewertet und rangiert.
                                                           Die Züchter mit ihren Sammlungen zusammen mit dem Richterteam

 Weiter Fotos der Veranstaltung finden Sie in der Fotogalerie.

Siegerliste der Klassensieger:

Quessantschaf

Klasse Katalog-Nr. Besitzer
1 2 Gerhard Paul, Laar
2 5 Gerhard Paul, Laar

Weiße Gehörnte Heidschnucke

Klasse Katalog-Nr. Besitzer
3 9 Christof Böving, Haren
4 + Siegerschaf Landschafe 16 Christin & Ludger Seybering

Bentheimer Landschaf

Klasse Katalog-Nr. Besitzer
5 + Siegerbock Landschafe 33 Ludwig u. Stefan Schmitz, Werpeloh

Weißköpfiges Fleischschaf

Klasse Katalog-Nr. Besitzer
7 40 Günter Hans, Laar
8 43 Günter Hans, Laar

Schwarzköpfiges Fleischschaf

Klasse Katalog-Nr. Besitzer
9 44 Johann Vrielink, Nordhorn
10 46 Johann Vrielink, Nordhorn

Suffolk

Klasse Katalog-Nr. Besitzer
11 + Siegerschaf Fleischschafe 48 Johann Kemkers, Laar
12 + Siegerbock Fleischschafe 50 Johann Kemkers, Laar
Die Schafskälte ist eine meteorologische Besonderheit. Um den 11. Juni (zwischen dem 4. und 20. Juni) gibt es in Mitteleuropa (v.a. in Deutschland) oft einen Kälteeinbruch. Die Schafskälte tritt nicht jedes Jahr auf. Durch kühle und feuchte aus dem Nordwesten einströmende Luft sinkt die Temperatur um fünf bis zehn Grad Celsius. Den Namen trägt diese Wetterlage nach den Schafen, die traditionell bis dahin bereits geschoren wurden. Die frisch geschorenen Tiere können infolge des Kälteeinbruchs schon mal frieren. Schafskälte entsteht wie jede Landwetterlage durch die unterschiedlich schnelle Erwärmung von Landmassen und Meerwasser (wie bei den Eisheiligen). Während das Land im Juni bereits stark erwärmt ist, ist das Meer aufgrund der hohen Wärmekapazität und Konvektion des Wassers noch relativ kalt. Das über Europa entstehende Tiefdruckgebiet führt dann von West bis Nordwest Kaltluft polaren Ursprungs heran. Das bedeutet, dass mit der Schafskälte in der Regel auch eine Drehung der vorherrschenden Windrichtung auf Nordwest verbunden ist.

Der Wolf in Niedersachsen - Stand: Juni 2015

In den Medien ist es in der letzten Zeit etwas ruhiger geworden um den Wolf. Das bedeutet allerdings nicht, dass es keine Sichtungsnachweise oder Nutztierrisse mehr gibt. Zum aktuellen Geschehen: Alleine im Zeitraum 10.- 20. Mai hat es nach Angaben der nds. Landesjägerschaft, LJN, in sieben Landkreisen Rissmeldungen mit Verdacht auf Wolf gegeben. Betroffen waren die Tierarten Schaf (4), Pferd (2) und Rind (1):

 

Bispingen (LK HK):                1 Isländerfohlen

Drentwede (LK DH):              3 tote Lämmer

Sögel (LK EL):                        1 totes Knapstrupper Fohlen

Kleinenkneten (LK OL):         1 Hochlandrindkalb

Eschede (LK Celle)                2 tote Schafe, eins verletzt

Rotenburg (LK ROW)             2 tote Lämmer

Goldenstedt (LK VEC)           1 gerissenes Lamm   

 

In allen Fällen wurden die zuständigen Wolfsberater informiert und DNA-Proben zur Abklärung entnommen. In mehreren der genannten Landkreise hat es auch danach weitere Übergriffe / Verdachtsfälle gegeben. Leider dauert die Bearbeitung und Untersuchung der DNA-Proben immer noch sehr lange und sogar einige Fälle aus 2014 sind noch nicht geklärt. Solange keine amtliche Feststellung seitens des NLWKN vorliegt, kann ein Nutztierhalter auch keine Entschädigung für gerissene Nutztiere beantragen.

Am 18. Mai 2015 wurde nach Informationen der LJN im Landkreis Cuxhaven in Höhe der Abfahrt Hagen an der A 27 ein toter Wolf geborgen. Verunfallte Wölfe werden zum Institut für Wildtierforschung (IZW) nach Berlin gebracht und dort untersucht. Damit sind in Niedersachsen in diesem Jahr schon fünf Wölfe (CE, HK, EL, H, CUX) aufgefunden worden. Todesursache Nummer 1 ist der Straßenverkehr.

Elektroknotengitter mit LitzeSeit dem Inkrafttreten der Förderrichtlinie Wolf wurden schon zahlreiche Anträge auf Förderung von Präventionsmaßnahmen gestellt. Alle benötigten Informationen und die Antragsunterlagen finden Sie auf der Homepage des niedersächsischen Umweltministeriums. Bei Bedarf senden wir Ihnen gerne die entsprechenden Unterlagen.

Die meisten Antragsteller entscheiden sich für die Anschaffung von geeigneten Elektrozäunen, s. Abbildung. Als Grundschutz reicht ein 90 cm hoher Elektrozaun. Einige Hersteller bieten Zäune an, die zusätzlich oberhalb noch eine stromführende Litze haben. . Einige wenige Schafhalter möchten Herdenschutzhunde einsetzen.Herdenschutzhund 1

Am 06. Mai traf sich Umweltminister Wenzel in Hannover mit knapp 100 im niedersächsischen Wolfsmanagement tätigen Akteuren, um über die Weiterentwicklung des nds. Wolfskonzeptes zu diskutieren. Eingeladen waren die Mitglieder des Arbeitskreises Wolf, die ehrenamtlichen Wolfsberater und Vertreter von LJN, NLWKN und Umweltministerium.

 

Ergebnisse der Beratung:

-       Beim NLWKN wird ein Wolfsbüro eingerichtet und mit drei Stellen besetzt.

-       Am bisherigen Wolfsmanagement durch die LJN wird festgehalten. Ein besonderes Augenmerk soll auf das Munsteraner Rudel gelegt werden. Aus diesem Rudel stammen offensichtlich die sog. verhaltensauffälligen Wölfe. Einzelne auffällige Tiere waren wiederholt gesichtet worden und zeigten nicht die erwartete Scheu gegenüber Mensch, Besiedlung, Landmaschinen und Straßenverkehr.

-       Künftig soll im Bereich Wolf bundesweit stärker zusammen gearbeitet werden. Gefordert wird eine bundesweite Melde- und Dokumentationsstelle. Denn der unter Artenschutz stehende Wolf überschreitet bekanntlich Länder- und Staatsgrenzen und hier sind zehn verschieden Wolfsmanagementpläne in den einzelnen Bundesländern wenig hilfreich.

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