Mitglieder Anmeldung

Wer ist online

Aktuell sind 390 Gäste und keine Mitglieder online

kein Mitglied online!
25. April 2024 - LSV Mitgliedervers...
12 Mär 2024 09:28

25. April 2024 - LSV Mitgliederversammlung    Der Landes-Schafzuchtverband Weser-Ems e.V [ ... ]

weiterlesen
Niedersächsische Schaftage 2024
07 Feb 2024 12:57

Niedersächsische Schaftage vom 01. - 03. August 2024 in Wüsting 
In den letzten Jahren haben [ ... ]

weiterlesen
Lehrfahrt 2024 Irland - Grüne Insel...
17 Jan 2024 13:15Lehrfahrt 2024 Irland - Grüne Insel im Atlantik

 Lehrfahrt 2024 - die Fahrt ist ausgebucht     Die diesjährige Lehrfahrt geht [ ... ]

weiterlesen
Ausbildungsberuf des Tierwirt Fachr...
12 Jan 2024 14:31

Aktuell ist ein erheblicher Bedarf an Nachwuchskräften in der Berufsausbildung Schäfer*in festzu [ ... ]

weiterlesen
Bundesweite Jungzüchtermeisterschaf...
23 Nov 2023 11:38Bundesweite Jungzüchtermeisterschaft 2024

  Nach der letzten Jungzüchter Meisterschaft in Leipzig 2019 bekamen Schafbegeisterte Kinde [ ... ]

weiterlesen
Verbringungsregelungen zur Blauzung...
23 Nov 2023 10:48

Tierseuchenbekämpfung; Blauzungenkrankheit (BTV); Verbringungsregelungen für Zucht- und Nutztiere [ ... ]

weiterlesen

72. Heidschnuckentag in Faßberg

Die besten 34 Jährlingsböcke aus 2500 geborenen Bocklämmer präsentierten sich auf dem 72. Heidschnuckentag auf dem Fliegerhorst in Faßberg in erstklassigen Verfassung. Mit einem Durchschnittsgewicht von 81 kg zeigten die Böcke ihr überdurchschnittliches Wachstumsvermögen, ihre erstklassige Bemuskelung und dokumentierten den Zuchtfortschritt der letzten Jahrzehnte.

In den 6 Altersklassen konnten die Zuchten Döhle, Fischer, Oehlers und Rüpke Ia-Preise erringen. Mit der Kat-Nr. 16 freute sich Günter Rüpke aus Winsen/Aller in diesem Jahr über den Siegerbock. Von der Körkommission schon mit 8/9/9 für Wolle, Bemuskelung und Äußere Erscheinung bewertet, überzeugte der Bock auch die Preisrichter Hans-Erich Stolze und Klaus Gerdes. Der Landkreis Celle überreichte für diesen Siegerbock einen Ehrenpreis an den Züchter. Gleichzeitig holte sich Günter Rüpke noch einen Ia-, Ib- und Id-Bock und stellte damit auch die erfolgreiche Siegerherde des Tages, die mit einer bronzenen Plakette des niedersächsischen Landwirtschaftsministeriums geehrt wurde.siegerbock-2021-runow-ruepke-gimber 20220113 1775355035

Den Titel des Reserve-Siegerbocks holte sich Kat-Nr. 29 aus der Zucht von Detlef Fischer. Mit 89 kg Lebendgewicht, 237 g tgl. Zunahme und einem harmonischen Körperbau präsentierte der Bock seine Vorzüge optimal. Für diese züchterische Leistung überreichte Kreislandwirt Carsten-Wilhelm Drewes eine silberne Preismünze der Landwirtschaftskammer Niedersachsen. Alfons Gimber, der Bundesvorsitzende der Vereinigung Deutscher Landesschafzuchtverbände, ehrte mit jeweils einer VDL-Plakette die züchterischen Herdenleistungen von Ralf Harms aus Eldingen und der Stiftung Naturschutzpark Herde Döhle.

Alle Böcke der Auktion wurden von Auktionator Dieter Brockhoff erfolgreich verkauft. Bei einem Durchschnittspreis von 665,-€ freuten sich Züchter und Käufer über eine gute Auktion. Aufgrund der Corona-Auflagen waren auswärtige Käufer in diesem Jahr nicht so stark vertreten, aber insbesondere Käufer aus Nordrhein-Westfalen sorgten für zusätzliche Nachfrage. Insgesamt 6 Böcke erreichten Preise von min. 1.000,-€. Die höchsten Preise erzielten der Reserve-Siegerbock aus der Zucht Fischer und der jüngste Ia-Bock (Kat-Nr. 14) von Gerhard Oehlers aus Lauenbrück, die jeweils einen Zuschlagspreis von 1250,- € erreichten und in Zukunft in Stammzuchtbetrieben des Verbandes eingesetzt werden.ia-bock-15-ruepke-und-rs-fischer-henning-otte 20220113 1751855759

In seinem Grußwort unterstrich Henning Otte (MdB) die Bedeutung der Heidschnuckenhaltung für die Umwelt, den Tourismus und die gesamte Region. Diese traditionelle Art der Beweidung und Naturpflege muss auch weiterhin erhalten bleiben und entsprechend gefördert werden.

Aufgrund der guten Unterstützung durch den Fliegerhorst und der Gemeinde Faßberg präsentierte sich auch der 72. Heidschnuckentag des Verbandes Lüneburger Heidschnuckenzüchter als eine gelungene Präsentation für die Heidschnucke.

Link zu weiteren Bildern der Veranstaltung

Bentheimer Auktion mit gutem Ergebnis

Der Landes - Schafzuchtverband Weser-Ems führte Ende Juli die 27. Kör- und Absatzveranstaltung für Bentheimer Landschafe in Uelsen durch. 17 Züchter aus Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen hatten 71Auktion Uelsen 20210011 Jungböcke angemeldet. 58 Böcke wurden schließlich gekört und nachmittags zur Auktion gebracht.

Bei den Bentheimer Landschafen gewinnt die Zucht auf Scrapieresistenz an Bedeutung. 46 Tiere hatten bereits den gewünschten Genotyp ARR/ARR. Auch bei dieser Rasse sind die ersten Zuchttierbestände von der LWK Niedersachsen als scrapieresistenter Bestand anerkannt worden.

An der Eliteauktion für die Rasse Bentheimer Landschaf dürfen Züchter aus dem gesamten Bundesgebiet teilnehmen. Dadurch wird der genetische Austausch zwischen den Populationen in den einzelnen Landesverbänden gefördert Das Besondere an der diesjährigen Veranstaltung war, dass die Durchführung wie in 2020 unter „Coronabedingungen“ erfolgen musste und die geltenden Hygieneregelungen einzuhalten waren. Es gab erneut kein Rahmenprogramm und die Öffentlichkeit war mehr oder weniger ausgeschlossen. Züchter und Kaufinteressenten mussten sich vorab anmelden und registrieren lassen.

Vormittags wurden die Jungböcke gewogen und der Körkommission vorgestellt. Mehrere Böcke genügten den Anforderungen der Körkommission nicht und wurden nicht gekört bzw. am Veranstaltungstag von den Züchtern zurückgezogen. 36 in der Zuchtwertklasse I gekörte Jährlingsböcke nahmen an der Prämierung teil. Als Preisrichter fungierten Karla Ebert aus Lemgo und Klaus Gerdes. Sie waren mit der Qualität des Jahrgangs sehr zufrieden. Zahlreiche Böcke waren sehr rassetypisch und zeigten auch die gewünschte Pigmentierung am Kopf. Jeweils zwei Klassensieger bei den Jährlingsböcken stellten die Züchter Bültel aus Engden und

Auktion Uelsen_20210021

 Holtkamp aus Hammninkeln. Weitere Klassensieger präsentierten Blömer aus Dinklage, der Tierpark aus Nordhorn und der Heilpädagogische Bauernhof aus Uelsen. Siegerbock wurde schließlich der 93 kg schwere und gut herausgebrachte Bock vom Heilpädagischen Bauernhof Uelsen. Der Bock hatte bereits bei der Körung die Höchstnote 9 für die Ausprägung der Bemuskelung und die Note 8 für das tadellose Exterieur bekommen. Der Zuchtbetrieb wurde mit der bronzenen Medaille des niedersächsischen Landwirtschaftsministeriums geehrt. Der Züchter Bültel hatte den Reservesieger und bekam die goldene Medaille der Vereinigung Deutscher Landesschafzuchtverbände, VDL. Über die Auszeichnung mit der bronzenen Medaille der VDL freute sich der Züchter Holtkamp, Hamminkeln. Die sechs von ihm vorgestellten Böcke wurden alle gekört und zur Versteigerung gebracht. Sein Ia- Bock der jüngsten Altersklasse erzielte den Höchstpreis von 1.050 Euro und wurde einem Züchter im Emsland zugeschlagen. Das Tier hatte bei der Körung die Spitzennote 9 im Exterieur bekommen. Diese Note erreichte an dem Tag nur noch der zweitplatzierte Bock dieser Altersgruppe aus der Zucht von Schöppner aus Hoogstede, Das Tier wechselte für 900 Euro den Besitzer.

Insgesamt wurden in Uelsen 33 Jährlingen zu einem Durchschnittspreis von knapp 485 Euro verkauft. Damit lag der Durchschnittspreis 40 Euro über dem Vorjahresniveau.

Die 11 verkauften Lammböcke wechselten zum Durchschnittspreis von 450 Euro den Besitzer. Auch bei den Lammböcken war der Züchter Schöppner erfolgreich und erzielte den Höchstpreis von 700 Euro. Der Siegerbock von de Lange aus Isterberg konnte für 650 Euro und der Reservesieger von Dobben aus Quendorf für 550 Euro verkauft werden. Die Züchter de Lange und Dobben wurden mit Preismünzen der LWK Niedersachsen ausgezeichnet. In Vertretung des Landrats überreichte Frau Dr. Bertke Ehrenpreise des Landkreises Grafschaft Bentheim und der Gemeinde Uelsen an erfolgreiche Züchter.

Der Landes-Schafzuchtverband Weser-Ems war am Ende der Veranstaltung mit dem Verlauf und dem Verkaufsergebnis zufrieden. Allerdings fehlte wie im Vorjahr das Rahmenprogramm und die Öffentlichkeit. Es wäre schön, wenn die traditionelle Veranstaltung im kommenden Jahr wieder im Rahmen des Bentheimer Haus- und Nutztiertages durchgeführt werden könnte. Bilder zu der Veranstaltung finden Sie in der Fotogalerie

Förderung von wolfsabweisenden Präventionsmaßnahmen

Für Schaf-, Ziegen- und Gehegewildhalter gibt es eine landesweite finanzielle Unterstützung zur erstmaligen Anschaffung von Präventionsmaßnahmen. Dies sind mobile Einzäunungsmöglichkeiten wie Festzaunvarianten. Ebenso ist ein Nachtpferch förderfähig wie auch die Anschaffung von Herdenschutzhunden

Um bei einem amtlich bestätigten Riss von Nutztieren durch den Wolf eine Entschädigung zu erhalten ist eine wolfsabweisende Einzäunung nach dem Grundschutzprinzip nachzuweisen!

Wie die Ansprüche bei einem wolfsabweisenden Herdenschutzzaun aussehen und welche verschiedenen Zäunungsvarianten anerkannt sind, ist im Merkblatt aufgeführt.

Fragen zur Zäunung und den damit verbundenen Bedingungen beantworten Ihnen die bekannten Fachberater für Schaf-und Ziegenzucht/-haltung

Ebenso ist Frau Elke Steinbach für den Bereich Herdenschutz tätig Tel: 0441 801-639 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Fragen zum Antrag selbst richten Sie bitte an das Förderteam der LWK: Tel: 0511 3665-1209/1210 oder unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

OVICAP-Lernvideos 

Eine Mitarbeiterin der Bayerischen Herdbuchgesellschaft (BHG) hat einige kleinere Lernvideos für die OVICAP-Anwendung gedreht. Vorgestellt werden u.a. die Erfassung eines Deckregisters, von Ablammungen und die Anlage eines Anpaarungsplans. Alle Videos finden Sie auch auf unserer Homepage unter dem Menüpunkt HERDBUCHZÜCHTER

Die Videos sind auch für Nicht-Herdbuchzüchter informativ, um sich über den Umfang und die Leistungsfähigkeit des OVICAP-Programms zu informieren.
© Designed by Pagepixel