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Bundesweite Jungzüchtermeisterschaf...
23 Nov 2023 11:38Bundesweite Jungzüchtermeisterschaft 2024

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Beweidung von Photovoltaik-Anlagen mit SchafenSolarpark Ovelgönne1 2
 
Die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft hat in Zusammenarbeit mit verschiedenen Institutionen u.a. der Landwirtschaftskammer Niedersachen eine Informationsbroschüre "Beweidung von Photovoltaik-Anlagen mit Schafen" herausgebracht. Es werden die Anforderungen an die Bauweise der Anlage und die Haltung der Schafe, die Vertragsgestaltung sowie die Vergütung ausführlich behandelt. Die Broschüre kann für eine Schutzgebühr von 5,-€ plus Porto beim LSV Weser-Ems (Tel. 0441-82123) bestellt oder in der Geschäftsstelle Mars-la-Tour-Str. 6, 26121 Oldenburg erworben werden. Beweidung_von_Photovoltaik-Anlagen_mit_Schafen

Video zur Problemdarstellung Weidetierhalter und Wolf

(von Wendelin Schmücker)
Das Video für Weidetierhalter aber auch Wolfsbefürworter. Durch die schnell wachsende Wolfspopulation kommt die artgerechte Haltung von Weidetieren in ernste Schwierigkeiten. Die Jahrtausende alte Wechselwirkung zwischen Weidetieren und Landschaftspflege ist in Gefahr.

Wer sich ernsthaft mit den Problemen der artgerechten Weidetierhaltung in Wolfsgebieten befassen will, sollte sich das Video, in dem viele Fachleute und Betroffene zu Wort kommen, unbedingt anschauen.

Die im Film gezeigten Fakten sind Grundlage jeder seriösen Diskussion um die Zukunft der artgerechten Weidetierhaltung in Deutschland.
Hier gehts zum Film Home - Weidetierhaltung Shop

Ich möchte Sie bitten sich das 10 Minuten Interview mit Dr. Laurant Garde vom Centre d'Etudes et de Réalisations Pastorales Alpes Mèditerranée (in deutscher Übersetzung) anzusehen.

Zwar wird Deutschland von Dr. Laurant Garde mit keinem Wort erwähnt, dennoch macht die für Frankreich beschriebene Situation und der Ausblick auf die Folgen für die natürliche Weidewirtschaft sehr betroffen. Wer die Entwicklung und Situation bei uns in Deutschland im Zusammenhang mit der Rückkehr der Wölfe aufmerksam verfolgt hat, wird unschwer die sich deutlich aufzeigenden Parallelen erkennen und leicht in Bezug zur Situation in Deutschland setzen können. Die Konditionierung der Wölfe mit immer komplexeren Herdenschutzmaßnahmen trifft das Problem in deutschen Weidetierregionen mitten in den Kern! Die Wölfe passen sich mehr und mehr den Gegebenheiten der Kulturlandschaft an und entfernen sich immer weiter vom Wildtier.

Dr. Laurant Garde stellt eine klare Prognose für die Reise mit den Wölfen in Bezug auf die Weidewirtschaft in Frankreich. Sollten Politik und Verbände gemeinsam diesbezüglich keine Trendwende einleiten, dann wird auch für Deutschland das weitere Ansteigen der Wolfspopulation die natürliche Weidewirtschaft beenden.

Hier geht es zum Interview: Herdenschutz gegen den Wolf in Frankreich

Die niedersächsischen Weidetierhalter demonstrierten mit Beteiligung der Schäfer am 14. Dezember vor dem Landtag, um auf die gravierenden Probleme, die durch die Ausbreitung des Wolfes entstehen hinzuweisen.

Den Landtagsabgeordneten wurde die nachfolgende Resolution überreicht:
(Bilder zur Veranstaltung in der Fotogalerie)

 

 

Stellungnahme der niedersächsischen Weidetierhalter zur Bedrohung durch den Wolf

Was geht verloren?

- Kleinbäuerliche Weidetierhaltung mit Gehegewild, Schafen und Rindern. Hier wird noch echte Weidehaltung betrieben, die Tiere laufen im Herden und Familienverband und entsprechen dem Ideal der gesellschaftlichen Forderungen nach artgerechter Tierhaltung

- Weiden sind Dauergrünland, eine riesige Anzahl von Tieren und Pflanzen zeugen noch von echter Artenvielfalt. Sind die Weidetiere weg, werden diese Weiden schnell zu intensivem Grünland mit einer stark schwindenden Anzahl von Arten der Flora & Fauna

- In Deutschland haben 60% aller vom Aussterben bedrohten Arten der Flora & Fauna ihr überwiegendes Vorkommen auf Weiden

- Mehr als 30 vom Aussterben bedrohte Haustierrassen in Niedersachsen sind Weidetiere. Diese werden in der Roten Liste mit Populationsgrößen von teilweise unter 100 Tieren geführt. Hier führt die Aufgabe oft schon eines einzelnen Betriebes zum Totalverlust der Rasse

— Weidetiere sind Teil unserer Kulturlandschaft und unserer Traditionen

— Das Leben auf dem Land, wie wir es heute kennen: Es werden keine Hofhunde mehr draußen sein, die Hofstellen von hohen Zäunen gesichert.

Die etwas andere Weihnachtsgeschichte

Es ist der 3. Advent, ein kleiner Weihnachtsmarkt mit Tannenbaumverkauf, mitten in Niedersachsen. Menschen trinken Glühwein, Familien stehen vor den kleinen Holzhütten, in denen weihnachtliche Dinge und regionale Produkte angeboten werden. Man trifft sich und klönt, sucht sich seinen Weihnachtsbaum aus. Wie in den vergangenen Jahren ist ein kleiner Stall, eine Krippe, aufgebaut.

Kinder freuen sich auf die Tiere: 2 Mulis als Esel, 3 Schafe und ein Gallowaybulle als Ochse. Doch dieses Jahr ist alles anders: Die kleine Melina fragt Ihre Mutter: „Warum ist das Schaf denn ganz alleine? Und was ist mit dem Ochsen?” Das Schaf steht verschüchtert in einer Ecke, die Box des Ochsen ist leer — alleine ein Schild mit der Aufschrift: „GalIoway-Bulle Herkules, geboren am 25. April 2016”.

Die Mutter fragt beim Züchter nach und erfährt: Die beiden Schafe sind hier auf der Weide am Dienstag vom Wolf getötet worden und Herkules ist bei meinem Kollegen auf der Weide am Freitag ein weiteres Opfer vom Wolf geworden. Tief getroffen und bestürzt, verlässt an diesem Tage sicher nicht nur die kleine Melina mit ihrer Mutter den Weihnachtsmarkt.

Die Fakten:

Galloway Bulle „Herkules" ist von seiner Kuh-Mama in der Mutterkuhherde aufgezogen worden. Weil er der „Schmuser” in der Herde war, der sich gerne streicheln und bürsten lässt, hatte ihn sein Züchter für die Teilnahme am Weihnachtsmarkt ausgesucht. Am Freitag, 9. Dez. ist er ein weiteres Opfer der Wölfe geworden. Zu diesem Zeitpunkt war er rund 8 Monate alt und wog ca. 180kg. Die

offizielle Begutachtung des Opfers vor Ort hat den Wolf eindeutig als Täter identifiziert. Fußspuren der Wölfe sind rund um die Weide zu finden.

Die beiden Schafe sind am Dienstag, 06.12. auf dem Tannenbaumbetrieb gerissen worden.

Wenn Sie weitere Details benötigen, sprechen Sie uns bitte an!

Schutz von Weidetieren vor den Wolf ist möglich, aber:

- Herdenschutzhunde: Funktionieren nur in einzelnen Betrieben und Regionen. Kosten in der Anschaffung je rund € 3000,- — 4000,-, Unterhalt per Anno ca. 1000,-. Ein Schäfer braucht pro Herde in der Regel 2 Hunde. Ein Schäfer hat bis zu 20 Herden. Die Anschaffung würde evtl. gefördert, die Unterhaltskosten sowie die Arbeit nicht. Zum Schutz der niedersächsischen Herden wären mehrere 10.000 Hunde notwendig. Die gibt es schlicht nicht einmal annähernd

- Andere Tiere wie Alpakas oder Esel: Siehe oben, sehr ähnlich. Wirkung sehr fragwürdig.

Verfügbarkeit: siehe oben

- Bleiben die Zäune. Die funktionieren, fachgerecht errichtet. Wenn wir alle niedersächsischen Weidetiere wolfssicher einzäunen wollen, durchschneiden wir die Landschaft, die Wildwechsel. Konservativ gerechnet, kostet nur das Material zum Aufrüsten der vorhandenen Weidezäune =€ 2,- per Meter — das sind 156 Millionen € für die niedersächsischen Weiden. Nicht berücksichtigt sind die Installationskosten sowie der Unterhalt dieser Zäune über viele Jahre....

Fazit + Forderungen:

Wir müssen mit der Gesellschaft den Dialog und die Diskussion darüber führen, ob wir in der nahen Zukunft noch Weidetiere in Niedersachsen haben wollen!

Wenn wir die Weidetiere nicht mehr haben wollen, brauchen wir aktuell nicht viel machen. Das regelt der Wolf. Reden müssen wir allerdings über alle Konsequenzen, die hieraus entstehen. Siehe Anfang „Was geht verloren”. Können wir uns den weiteren Artenverlust an Flora & Fauna überhaupt noch leisten? Wieviel Steuermittel müssen für staatlich organisierten Naturschutz wohl aufgebracht werden, um dies auch nur annähernd zu kompensieren?

Wenn wir ja sagen zu den Weidetieren, dann brauchen wir Antworten auf die Frage, ob wir alle Weidetiere schützen wollen und können (siehe oben) und wer diese Kosten trägt. Die Weidetierhalter können es nicht: Ein Schäfer kommt durchschnittlich noch auf einen Stundelohn von € 4,80!

Die Lösung kann nur sein, ein Gebiet für den Wolf einzuzäunen und im Rest des Landes bleibt die Weidetierhaltung erhalten.

Hannover, den 14.12.2016

Für die niedersächsischen Weidetierhalter:
Martin Holm, Mutterkuhhalter
Jürgen Göttke-Krogmann, Mutterhalter
Rudolf Michaelis, Mutterkuhhalter
Vero Heins, Schafhalter
Marc Jacholke, Mutterkuhhalter

Bei dem EDV-Programm OVICAP, welches seit einiger Zeit bei der Firma Vereinigte Informationssystem Tierhaltung (VIT) weiterentwickelt wird, handelte es sich zunächst um ein Datenbanksystem für die Herdbuchzucht, welches den deutschen Züchtervereinigungen dazu dient, die Abstammungs- und Leistungsdaten der Herdbuchtiere zu erfassen, um dann verschiedene Listen, Kataloge, Zuchtbescheinigungen und andere Dokumente zu erstellen. 14 von 15 dt. Schafzuchtverbänden und zahlreiche Ziegenzuchtverbände arbeiten mit dem Programm. Das Aussehen von Katalogen und von Zuchtbescheinigungen wurde vereinheitlicht. Seit einiger Zeit können aber nicht mehr nur die Mitarbeiter der Züchtervereinigungen mit dem Programm arbeiten, sondern auch die Züchter selber. Notwendig sind dafür lediglich ein Internetzugang und eine Freischaltung über die Züchtervereinigung, deren Mitglied der Züchter ist. Davon machen in Niedersachsen bereits mehr als 320 Züchter Gebrauch.  Zunächst konnten die entsprechend registrierten Züchter nur die Ablammungen der eigenen Zuchtschafe registrieren und sich verschiedene Arten von Listen ausdrucken. In einem weiteren Schritt wurden alle Abstammungen der Tiere freigeschaltet, so dass jeder Züchter Ahnenforschung betreiben kann, auch wenn die Ahnen in den Zuchtbüchern anderer Verbände registriert sind. Es folgte in 2012 das Deckregister, über das die Züchtervereinigung vor der Lammung darüber informiert wird, welcher Deckbock bei welchem Zuchtschaf zum Einsatz gekommen ist. Diese Deckregister sind bei den Züchtervereinigungen Pflicht, können aber natürlich nach wie vor auch handschriftlich geführt werden. Die Einführung der Deckregister soll, wie die geplante systematische Einführung der Abstammungsüberprüfungen, der Erhöhung der Abstammungssicherheit dienen.

Seit 2012 kann nun jeder Züchter, der für Ovicap freigeschaltet ist, eine Anpaarungsplanung für seinen Zuchttierbestand vornehmen. Zunächst konzentriert sich die Anpaarungsplanung auf das Problem Inzucht, später soll auch eine Anpaarungsplanung nach Zuchtwerten ermöglicht werden. Im derzeitigen Entwicklungsstadium wird auf der Grundlage der im Betrieb vorhandenen Deckböcke und Zuchtschafe für jede mögliche Paarung ein Inzuchtkoeffizient berechnet, so dass der Züchter das Risiko von Inzuchtdepressionen abschätzen kann. Dabei werden derzeit 5 Generationen Vorfahren berücksichtigt. Es besteht auch die Möglichkeit, die bei Verkaufsveranstaltungen angebotenen Deckböcke der entsprechenden Rassen bereits vor der Veranstaltung daraufhin zu untersuchen, bei welchen Zuchtschafen des eigenen Bestandes durch die Paarungen erhöhtes Risiko durch Inzucht zu erwarten ist. Auch abseits von Verkaufsveranstaltungen kann jeder Bock, der in den Zuchtbüchern der Ovicap angeschlossenen 14 Züchtervereinigungen registriert ist, entsprechend überprüft werden. Wenn in Zukunft in die Anpaarungsplanung auch noch die Ergebnisse einer neuen Zuchtwertschätzung einfließen, wird sich Ovicap für den Züchter immer mehr zu einem unverzichtbaren Zuchtmanagement-Programm entwickeln. Ein notwendiges Werkzeug wird es auch für die Durchführung von Erhaltungszuchtprogrammen bei vom Aussterben bedrohten Schafrassen werden.

Das Handbuch zu OVICAP finden Sie im Mitgliederbereich.

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