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24 Nov 2022 14:343.Schaftage Nord-West in Cloppenburg 2022

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Auktionsbericht der Coburger Fuchs und Rhönschaf Elite Auktion 

Am Samstag den 09.04. fand auf dem Gelände der Rhönland e.G. in Dermbach die 30. Gemeinsame Prämierungs- und Absatzveranstaltung für Zuchtböcke der Rassen Coburger Fuchsschaf, Rhönschaf und Weißes Bergschaf, statt. Der Ausrichter der diesjährigen Absatzveranstaltung war der Thüringische Landesschafzuchtverband und wechselt traditionsgemäß mit dem Standort Hilders in Hessen. Aufgetrieben wurden dieses Jahr 32 Coburger Fuchsschaf Böcke, 48 Rhönschafböcke, 2 Böcke derDernbach 2022 Rasse Weiße Bergschaf und weibliche Lämmer der Rasse Fuchs und Rhön. Veranstaltung und Züchter waren sich einig, dass durch die Zwangspause aufgrund der Corona-Pandemie alle Beteiligten erfreut waren, die Auktion in alter Gewohnheit durchzuführen.

Bei der Rasse Coburger Fuchs gliederte sich die Rangierung in fünf Klassen mit sechs Böcken. VDL-Preisrichter dieser Rasse waren Gerhard Schuh (LSV Thüringen) und Sebastian Ostmann (LSV Weser-Ems). Die Rhönschafböcke gliederten sich in sieben Gruppen und standen unter der Rangierung der VDL-Preisrichter Wolfgang Thomann (LSV Bayern) und Jürgen Kinz (LSV Thüringen). Diese waren sich einig, dass die aufgetriebenen Jährlingsböcke der Rassen aus den verschiedenen Bundesländern und Standorten stammend, Varianten im Rasseschlag, Wolle und Gewichten unterlagen.

In der ältesten Gruppe der Coburger Fuchs Jährlingsböcke siegten die Böcke Kat. Nr. 5, 1a Züchter Lehmann (HE) mit 94 Kg und einem Preis von 600 €. Der 1b Bock dieser Klasse stammt ebenfalls aus der Zucht Lehmann mit der Kat. Nr. 6, einem Gewicht von 99 Kg und einem Auktionsgebot von 1100€.

Die zweite Gruppe der Jährlingsböcke wurde von der Kat. Nr. 13 und Reservesieger der älteren Klasse aus der Zucht von Luge (TH) mit einem Gewicht von 80 Kg und Preis von 450 € angeführt. Ib Bock stellte die Kat. Nr. 9 aus der Zucht Lehmann mit 98 Kg und 450 €.

Gruppe 3 der Fuchsschafböcke zeichnete sich durch hohe Gewichte über den Rassestandard aus. Ia und Siegerbock der Älteren Klasse wurde Kat. Nr. 14 aus der Zucht Kieser (TH) mit 101 Kg und einem Gebot mit 850 €. Ib und Wollsieger mit der Kat. Nr. 18 stammt ebenfalls aus der Zucht Kieser mit 102 Kg und 450 €.

In der Gruppe 4, aus dem Jahrgang 21 stand auf der Platzierung 1a Reservesieger der jüngeren Klasse, die Kat. Nr. 20 aus der Zucht Ostmann (WE) mit 91 Kg und einem Gebot von 600 €. Die 1b Platzierung stammt aus der Zucht Barr und Besitzer Lampe (WE) mit 87 Kg und 400 €.

Die letzte und jüngste Gruppe 5 wurde von der Kat. Nr. 37 Zucht Wachtendorf (WE) angeführt und stellte ebenfalls mit diesem Bock den Siegerbock der jüngeren Klasse und Reserve Wollsieger und wechselte den Besitzer für 650 €. Ib Platzierung ging an die Kat. Nr. 27 aus der Zucht Engels (RP) mit 108 Kg und einem Gebot für 750 €.

Die Siegersammlung mit 3 Böcke aus einer Zucht stammte aus der Zucht Lehmann sowie die Reserve-Siegersammlung aus der Zucht Wachtendorf und stellten harmonische Sammlungen ihrer Zucht und Vertreter ihrer Rasse.

Insgesamt wurden 32 Böcke Coburger Fuchsschafböcke aufgetrieben und 24 mit einem Durchschnittsgebot von 557 € verkauft. Das Höchstgebot der Fuchsschafe lag bei der Kat. Nr. 6 aus der Zucht Lehmann und wechselte den Besitzer für 1100 €.

Bei den Rhönschafböcke wurden 7 Gruppen rangiert. 1a der ältesten Gruppe stammt aus der Zucht Steinbrück Kat. Nr. 39 (TH), Ib Kat. Nr. 38 Zucht Oberer Hardthof (HE).

Gruppe 2 siegte mit Kat. Nr. 45 aus der Zucht Kieser und stellt 1a und Siegerbock der älteren Klasse. Ib mit der Kat. Nr. 49 aus der Zucht Kaltensundheim (TH).

Gruppe 3 wurde angeführt von der Kat. Nr. 54 1a und Wollsieger aus der Zucht Ringel (BY) und 1b mit der Kat. Nr. 51 Zucht Schaller (NW).

Die Siegertiere aus Gruppe 4 stammten aus der Zucht Oberer Hardthof mit der Kat. Nr. 64 1a und Reservesieger Bock der älteren Klasse. Ib Platzierung ging an die Kat. Nr. 61 aus der Zucht Heintz (HE).

Die jüngeren Siegertiere der Gruppe 5 stammen aus der Zucht Heintz Kat. Nr. 68 1a und Siegerbock der jüngeren Klassen. Ib Platzierung der Gruppe 5 ging an die Kat. Nr. 66 aus der Zucht Mayer.

Die Zucht Kinz (TH) stellte mit dem Siegertier der Gruppe 6 die Kat. Nr. 73 1a Reservesiegerbock der jüngeren Klasse und Reservewollsieger. Ib stammte aus der Oberer Hardthof mit der Kat. Nr. 77.

In der letzten und jüngsten Gruppe der Rhönschafe stelle Heintz Kat. Nr. 78 1a und die Zucht Zitzmann (TH) 1b mit der Kat. Nr. 80.

Zum Abschluss in der Prämierung der Rhönschafböcke traten mehrere Sammlungen zum züchterischen Höhenpunkt im Ring zusammen. Die Preisrichter ehrten die Siegersammlung aus der Zucht Heintz und die Reservesiegersammlung aus der Zucht Kieser.

Von 82 aufgetriebenen Böcken wurden 53 verkauft mit einem Durchschnittsgebot von 612€. Das Höchstgebot bei den Rhönschafen lag bei der Kat. Nr. 46 aus der Zucht Kaltensundheim mit 3500€.

Rückblickend erweckte der Katalog für die Coburger Fuchsschaf Züchter im Vorfeld hohe Erwartungen aufgrund der Bewertungen vieler Böcke. Am Auktionstag teilten Preisrichter, Züchter und Käufer eher die Meinung, dass diese Erwartungen nicht in Gänze erfüllt werden konnte und viele Tiere nicht der Qualität entsprachen, welche ihre Körnoten zusicherten. Ziel sollte es sein, dass wir Schafe züchten, für Auktionen auswählen oder für die eigene Zucht verwenden, welche eine rassenunabhängige Korrektheit verkörpern und somit einen Mehrwert für die Herdbuchzucht darstellen. Besonders rasseübergreifende Fehler wie Zahnstellung, Hornansatz und Fundamentschwächen waren vermehrt aufzufinden, wie es sich für den Anspruch einer bundesweiten Eliteveranstaltung keinesfalls nicht in der Häufigkeit vertreten sein darf. Ebenfalls sorgte die zum Teil deutliche Gewichtsüberschreitung einiger Böcke für Diskussionsstoff unter den Anwesenden. Dies spiegelte sich auch in der Rangierung der Böcke wider mit dem Appell an Züchter, Körkommissionen und Verbänden bei der Vorbereitung und Auswahl der Auktionsböcke die geltenden Rassestandards und Gewichte einzuhalten. Diese Debatte wird sicher ihre Aktualität behalten mit Blick auf die anstehende Bundesschau in Alsfeld.

Sebastian Ostmann (VDL Preisrichter)

Bilder der Veranstaltung finden Sie in der Bildergalerie

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