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Termin

Titel:
Wolfswache in der Deichschäferei Voigt
Kalender:
Schafzuchtverbänden Niedersachsen
Datum:
12 05 2017 19:19 - 22:22
Autor:

Tnnophoto N
Kapazität:
Unlimitiert
Teilnehmer:
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Beschreibung

Wolfswachen und Mahnfeuer – Kino in der Deichschäferei
Seit kurzen machen Bauern, Jäger und Bürger in Brandenburg mit Wolfswachen auf die Gefahren durch die Wölfe aufmerksam. Jetzt hat der Förderverein der Deutschen Schafhaltung e. V. (FDS) dazu aufgerufen, bei der deutschlandweiten Aktion „Mahn- und Solidarfeuer“ gegen die uneingeschränkte Ausbreitung der Wölfe mitzumachen. Diese soll das erste Mal, am Freitag den 12.05.2017 ab 19.30 Uhr stattfinden.
Ich werde anlässlich dieser Aktion kein Feuer anzünden, sondern möchte den Film Weidetierhaltung-Geliebt-Gewollt-Geopfert (einen Trailer kann man sich bei Youtube oder Topagrar ansehen) im Schafstall zeigen und dazu einladen.
Um 19.30 Uhr wird es wohl noch nicht dunkel genug sein, um einen Film abzuspielen (einen Schafstall kann man mit vertretbarem Aufwand nicht verdunkeln). Insofern ist vorgesehen, die Zeit vorher für Informationen und Diskussionen zu nutzen.

Es gibt Wölfe, die sich auf Nutztiere spezialisiert haben:
• Das Cuxhavener Rudel hat herausgefunden, dass es möglich ist ausgewachsene Rinder zu hetzen und in den Graben zu treiben, wo man sie ohne Kehlbiss bei lebendigem Leibe verspeisen kann.
• Einige Wölfe (u.a. die Goldenstedter Wölfin) haben herausgefunden, dass man in der Luft mangels Erdkontakt (wie ein Vogel auf der Leitung) keinen Stromschlag bekommt und überspringen munter Elektronetze.
• Ganz aktuell ist ein Wolf in eine Heidschnuckenherde eingedrungen, indem er ein stromführendes Netz zerbissen hat.

Bisher ist es in der Wesermarsch noch nicht zu Wolfsübergriffen gekommen. Die Wesermarsch ist eine Grünlandregion, in der die Weidetierhaltung noch präsent ist. Da es nicht möglich ist, sämtliche Weiden wolfssicher einzuzäunen, steht zu erwarten, dass die Rinder und Kühe –allen Weidemilchprogrammen zum Trotz- bei Wolfsanwesenheit in den Ställen verschwinden werden.
Zudem gibt es in der Wesermarsch 25.000 Schafe -die meisten Schafe in ganz Niedersachsen-. Dies ist der Tatsache geschuldet, dass die Wesermarsch ohne den Schutz der Deiche zweimal am Tag unter Wasser stände. Wie die Deichbeweidung aufrechterhalten werden kann, wenn der Wolf da ist, ist nach wie vor völlig ungeklärt.
Dieter Voigt

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