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Der Landes-SchafzuchtverbaWeißkopf 006nd Weser-Ems e. V. und die Züchter und Halter des Deutschen Weißköpfigen Fleischschafes laden alle Freunde der Weißkopfzucht zum 100-jährigen Jubiläum herzlich ein. Die Jubiläumsfeier findet am Sonntag den 29. Juli 2018 auf Hof Iggewarden, Iggewarden 1, 26969 Butjadingen, statt.

100 Jahre Herdbuchzucht geben Anlass, gemeinsam das Erreichte zu würdigen. Mit dieser Tierschau (offen für ganz Deutschland) können die Züchter zeigen, wie erfolgreich sie die Bedingungen des Marktes erfüllen. Die Veranstalter hoffen auf rege Beteiligung an der Tierschau, gutes Wetter und viele Gäste aus nah und fern. Den Programmverlauf finden Sie auf der Rückseite dieses Schreibens. Die Anmeldung der Schafe und Böcke für die Tierschau wird bis zum 10. Juni 2018 bei der Geschäftsstelle des Landes-Schafzuchtverbandes Weser-Ems e. V. Mars-la-Tour Str. 6, 26121 Oldenburg per Post, Fax 0441/8859483 oder email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!erbeten. Zeitplan und Programm:

8:30 Uhr                    Auftrieb (nach Absprache tags zuvor möglich)

9:30  Uhr                    Richten der Einzeltiere

ca. 12:30 Uhr              Eröffnung reichhaltiges Lammbuffet

ca. 14.00 Uhr              Beginn des Festaktes, Grußworte und Vorstellung der Chronik

ca. 15:00 Uhr              Richten der Familien und Sammlungen, anschl. Ermittlung Siegerschaf und Siegerbock

ca. 16:30 Uhr              Siegerehrung

ca. 17:00 Uhr              Auktion

Zu der kleinen Auktion sind die Züchter mit Tieren zugelassen, die an der Tierschau teilgenommen haben. Je Teilnehmer sind ein gekörter Bock und zwei weibliche Herdbuchtiere bis zu einem Alter von 20 Monaten zugelassen. Alle Tiere müssen den Scrapiegenotyp ARR/ARR haben. Als i-Tüpfelchen wird unter den anwesenden Schafen der Tierschau ein wertvoller Sonderpreis verlost

Die nächste Eliteauktion für Jährlingsböcke der Rassen Schwarzköpfiges Fleischschaf und Suffolkschaf findet am 09. undSuffolkjährlinge Elite 10. März 2018 im bayerischen Dettelbach in der Frankenhalle statt.Die Auftriebsbedingungen gewährleisten, dass nur Spitzenböcke mit herausragender Veranlagung und bestem Exterieur zur Veranstaltung zugelassen werden:

-        Mindestgewicht bei Auftrieb 100 kg

-        Mindestnoten für die Merkmale Äußere Erscheinung und Bemuskelung

-        Jeder Jungbock wurde auf Station oder im Feld geprüft und weist eine Eigenleistung bei der täglichen Zunahme von mindestens 350 Gramm auf.

-        Jeder Jungbock hat an der Ultraschallmessung von Muskeldicke und Fettauflage teilgenommen oder seine Halbgeschwister wurden auf einer Mastprüfungsanstalt geprüft. Jeder Jungbock verfügt über einen Zuchtwert hinsichtlich seiner Fleischleistung.

-        Jede Bockmutter hat einen Zuchtwert bezüglich ihrer Fruchtbarkeitsleistung. Dieser sollte über 100 liegen (Er darf nicht unter 90 liegen). Jede Bockmutter ist bewertet hinsichtlich Wolle, Bemuskelung und Äußere Erscheinung (W/B/E).

Außerdem Schwarzklopfjährlinge Elitewerden nur Böcke der Genotypklasse G1, ARR/ARR, oder ARR/ARR*, (srapieresistent) aufgetrieben, das Ergebnis ist im Katalog abgedruckt. Bei zahlreichen Suffolkböcken wurde eine Genotypisierung hinsichtlich der Erbkrankheit SLS durchgeführt und Merkmalsträger werden nicht aufgetrieben. Die Ergebnisse werden im Katalog und auf der Zuchtbescheinigung ausgewiesen. Zur Abstammungssicherung liegt von allen aufgetriebenen Böcken eine Mikrosatellitenanalyse (DNA-Profil) vor. Die verkäuflichen Böcke sind vorher nicht im Deckeinsatz gewesen.

Die ersten Kandidaten für die Eliteauktion wurden schon ausgesucht und angemeldet. Die Winterkörung und Selektion der Elite-Tiere vom Landesschafzuchtverband Niedersachsen findet am 19. Januar in Mecklenhorst statt.

Förderung der Zucht gefährdeter Schafrassen

In Niedersachsen wWeißkopf 006ird auch in diesem Jahr die Zucht seltener / gefährdeter Nutztierrassen gefördert. Ende November hat die Landwirtschaftskammer Niedersachsen die Zuwendungsbescheide an die Züchter verschickt. Voraussetzung ist die Teilnahme am Erhaltungszuchtprogramm der Züchtervereinigung (Herdbuchzucht, Reinzucht) und eine fünfjährige Zuchtverpflichtung. Die Zucht folgender Schafrassen wird gefördert:

Weißköpfiges Fleischschaf, Graue und Weiße Gehörnte Heidschnucke, Weiße Hornlose Heidschnucke, Bentheimer Landschaf, Leineschaf, Coburger Fuchsschaf, Merinofleischschaf, Ostfriesisches Milchschaf

Gefördert werden können männliche Zuchttiere und weibliche Zuchttiere, die in den letzten 12 Monaten vorm Stichtag (1. September) entweder in Reinzucht angepaart wurden oder eintragungsfähige Nachkommen geboren haben.


Lehrfahrt 2018 der niedersächsichen Schafzuchtverbände geht vom 05.09.-09.09.2018 nach Rheinland-Pfalz

Heiko Schmidt und weitere Vorstandsmitglieder vom Landes-Schafzuchtverband Weser-Ems sind dabei, eine fünftägige Lehrfahrt für niedersächsische Schafhalter nach Rheinland-Pfalz zu organisieren. Die Fahrt ist am zweiten Septemberwochenende vorgesehen, beginnt am Mittwoch, den 05. September in Oldenburg und endet am Sonntag, 09. September 2018. Derzeit laufen die Abstimmungen mit den Betrieben, die besichtigt werden sollen. Zugesagt hat bereits Schäfermeister Werner Neumann, Vorsitzender vom Landesverband der Schafhalter / Ziegenhalter und Züchter Rheinland-Pfalz e.V. Besucht werden sollen außerdem die bekannten Herdbuchzüchter Klaus Michels und Theo Bous sowie ein Ziegenmelkbetrieb mit Hofkäserei und Direktvermarktung. Außerdem ist ein interessantes Rahmenprogramm mit Stadtbesichtigung (Koblenz und/oder Trier), Fahrt zur Benediktinerabtei Maria Laach und Besuch eines Weinfestes geplant. Das Reise- und Busunternehmen Wiards aus Elsfleth übernimmt die Organisation der Fahrt. Zu den Kosten können wir zum jetzigen Zeitpunkt noch nichts sagen.

Bei Interesse melden Sie sich bitte in der Geschäftsstelle des LSV Weser-Ems e.V. Tel: 0441/82123 oder per mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

klein Eglandreise 2011 072 01

Die Scrapie (Traberkrankheit) gehört zur Gruppe der übertragbaren, zentralnervösen Erkrankungen des Zentralnervensystems (Transmissible Spongioforme Enzephalopathien, TSE) zu der auch die BSE des Rindes und die CJK des Menschen gehören. Allerdings gibt es bei Schafen keine Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen Scrapie und Erkrankungen beim Menschen.

Das Schaf weist eine angeborene und genetisch bedingte Resistenz gegen Scrapie auf. Verantwortlich für die Empfindlichkeit sind Polymorphismen im Prion-Protein-Genotyp. Die Resistenz gegen Scrapie ist an einen speifischen Genotyp (ARR/ARR) des Prion-Protein-Genotyps

gekoppelt. Ziel der Scrapieresistenzzucht ist, den Anteil des ARR-Allels in der Zuchttierpopulation zu erhöhen und den Anteil an VRQ-Allelen zu reduzieren. Seit 2013 dürfen Schafe aus Deutschland nur dann zur Zucht in ein anderes EU-Land verbracht werden, wenn sie dem Genotyp ARR/ARR angehören.

Seit 2005 gibt es die sog. TSE-Resistenzzuchtverordnung. Sie schreibt vor, dass Zuchtböcke vor ihrem ersten Deckeinsatz in Herdbuchbeständen genotypisiert werden müssen. Die Verordnung gilt für 21 einheimische Nutztierrassen sowie für die Rassen Blaukopf, Dorper, Ile de France, Nolana, Shrophire, Suffolk und Texel. Bei der Genotypisierung wird eine Blutprobe oder Gewebeprobe in einem anerkannten Labor untersucht und der Prion-Protein-Genotyp bestimmt. Wird bei der Genotypisierung festgestellt, dass der Schafbock Träger eines VRQ-Allels ist, darf er nicht mehr zur Zucht verwendet werden und muss innerhalb von 6 Monaten geschlachtet werden. Weibliche Tiere mit einem VRQ-Allel dürfen nicht an andere Herdbuchzüchter, sondern nur zur Schlachtung abgegeben werden.

Auf Antrag erkennt die Landwirtschaftskammer Niedersachsen einen Schafbestand als TSE-resistent an, wenn alle Schafe des Betriebes dem Genotyp ARR/ARR (Genotyp1 oder G1) angehören. Zuchtlämmern aus TSE-resistenten Beständen wird der Genotyp ARR/ARR* zugeordnet ohne dass sie selber genotypisiert werden. Zum Fortbestehen der Anerkennung müssen Züchter jährlich eine Stichprobe von 5% der Zuchtlämmer (mind. 1, höchstens 3) genotypisieren lassen. Seit 2008 wurden über 50 Zuchtbetriebe mit 14 verschiedenen Rassen von der LWK anerkannt. Mit dieser Anzahl ist das Land Niedersachsen Vorreiter in Deutschland. Die Adressen der anerkannten Betriebe werden mit Zustimmung der Züchter im Bundesanzeiger veröffentlicht. In der siebzehnten Bekanntmachung zur Änderung der Bekanntmachung der Schafhaltungsbetriebe mit einem vernachlässigbaren Risiko für klassische Scrapie vom 13. November 2017 wurden letztmalig die Adressen im Bundesanzeiger veröffentlicht.

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