Merinolandschaf

Merinolandschaf

Rasse-Beschreibung:
Das Merinolandschaf ist mit 30,1 % des deutschen Schafbestandes die größte Schafrasse. Ihr hoher Anteil am deutschen Schafbestand resultiert aus problemloser Haltung mit hohen Aufzuchtquoten, guter Wolleistung, hohen Gewichtszunahmen und guter Fleischleistung

Merinolandschaf

   
Rasse-Merkmale: Das Merinolandschaf ist ein mittelgroßes bis rahmiges, weißes Schaf mit Wollschopf und leicht hängenden Ohren. Die weiße Wolle hat einen Durchmesser von 26 - 28 Mikron (AB/B-Feinheit). Das Merinolandschaf ist widerstandsfähig, marsch- und sehr gut pferchfähig. Es eignet sich für alle Haltungsformen, wird aber meistens in der Hütehaltung eingesetzt. Der Einsatz von Fleischschafböcken in Merinolandschafherden verbessert die Schlachtkörperqualität der Lämmer, besonders die Fleischfülle der Keulen und des Rückens.
   
Rasse Kennzeichen: bewollte Stirn, leicht hängende Ohren
   
Brunstverhalten: ganzjährige Paarungsbereitschaft
   
Herkunft: Mitte des 18. Jahrhunderts kamen Feinwollschafe aus Spanien nach Deutschland. Schafe dieses Typs wurden Ende des 18. Jahrhunderts in Süddeutschland zur Veredelung von Landschafrassen verwendet
   
Verbreitung: vorwiegend im süddeutschen Raum gehalten, sowohl auf rauhen und kargen Naturweiden der Mittelgebirge, als auch in günstigeren Lagen der Ackerbaugebiete 
   
Leistungsprüfung:
  • Tägliche Zunahme ca. 400 g,
  • 2200 - 2300 Stärkeeinheiten (StE) je kg Zuwachs,
  • Schlachtausbeute ca. 50 %.
   
Zuchtziel:  
   
Leistungsangaben:
 

Körpergewicht
in kg

Vliesgewicht
in kg

Ablammergebnis
in %

Widerristhöhe cm max.

Altböcke    

 

 
Jährlingsböcke    

 

 
Mutterschafe        
Jährlingsschafe    

 

 

Weitere Informationen:  

Züchter in den Verbänden: LSV
Niedersachsen
LSV
Weser-Ems
Stader
Schafzuchtverb.
Lüneburger Heidschnuckenzüchter
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