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Schäfertreff in Volkensen

Mitglieder des Stader Schafzuchtverbandes hatten regen Diskussionsbedarf

Zur guten Tradition hat sich inzwischen der jährliche Schäfertreff des Stader Schafzuchtverbandes entwickelt. Im Dorfgemeinschaftshaus in Volkensen trafen sich über 60 Schafhalter aus dem Elbe-Weser-Dreieck und sogar aus Schleswig-Holstein, um über aktuelle Entwicklungen zu diskutieren, einen Fachvortrag von Dr. Kerstin Thies zu hören und auch, um leckere Lammwurst vom Grill zu genießen.Std-Verbandstreffen2018

Tierärztin Dr. Kerstin Thies aus der tierärztlichen Gemeinschaftspraxis Heeslingen berichtete in ihrem Fachvortrag zu neuen Strategien zur Entwurmung der Schafe und zeigte anhand von praktischen Beispielen auf, wie den gefürchteten Resistenzen gegen spezielle Wirkstoffgruppen vorgebeugt werden kann. Der Abend war aber nicht nur von fachlicher Diskussion geprägt. Den Besuch des Landtagsabgeordneten Dr. Marco Mohrmann nutzte der Vorsitzende Dr. Helmut Wilke, um auf die schwierige Situation der Schafhaltung hinzuweisen. Die zunehmende Zahl von Wolfsrissen hat sich zu einer erheblichen Belastung der Schäferinnen und Schäfer entwickelt. Insbesondere die häufig ortsbildprägenden kleinen Schafhaltungen werden in den Wolfsregionen aufgegeben, da die Errichtung wolfsschützender Einzäunungen völlig unrealistisch und unverhältnismäßig sei. Dr. Wilke: „Wir können und wollen unsere Weidelandschaften nicht in Hochsicherheitstrakte verwandeln“. Mohrmann machte klar, dass die niedersächsische Landesregierung auf dem richtigen Kurs sei, es allerdings auf bundespolitischer Ebene noch einige dicke Bretter zu bohren gäbe. Mohrmann: „Sowohl Landwirtschaftsministerin Otte-Kinast wie auch Umweltminister Lies haben ein offenes Ohr für die Belange der Schafhalter.“
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