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Das niedersächsische Umweltministerium ist weiterhin nicht in der Lage die „Förderrichtlinie Wolf“ zu verabschieden. Dem AK Wolf konnte auf seiner Tagung am 01.07. kein aktueller Stand der Bearbeitung der Richtlinie mitgeteilt werden.

Die Schafzuchtverbände erarbeiten derzeit zusammen mit den Verbänden der anderen betroffenen Weidetierarten und dem NABU eine gemeinsame Stellungnahme, um den Forderungen der Nutztierhalter Nachdruck zu verleihen. Auch die Interessengemeinschaft der Weidetierhalter Nord-Ost Niedersachsen verstärkt ihre Initiativen, um die Belange der Nutztierhalter zu unterstützen.

Im Bereich Cuxhaven wurde nach vielen Beobachtungen von 2 Wölfen, jetzt auch offiziell der Nachweis des Wolfpaares anerkannt. Nachwuchs wurde bislang allerdings nicht beobachtet.

Auf dem Truppenübungsplatz Munster konnte nun der Nachweis von diesjährigen Wolfswelpen erbracht werden. Das dort seit 2012 ansässige Wolfsrudel zieht damit im dritten Jahr in Folge Jungtiere groß. Für dieses Jahr können, anhand von Fotofallenbildern der Bundesforst, bislang sechs Welpen sicher nachgewiesen werden.

Neben den bekannten Wolfsvorkommen konnten in diesem Jahr zusätzliche Wölfe nachgewiesen werden:

  • Wolfsrudel seit 2014 auf dem Schießplatz Rheinmetall
  • Ein Wolfspaar seit Februar 2014 im Landkreis Celle

Weitere Einzelnachweise:

   Landkreis Grafschaft Bentheim (April 2014)

   Landkreis Emsland (März 2013 und März 2014)

   Landkreis Heidekreis (September 2013 und Mai 2014)

   Landkreis Helmstedt (März 2014)

   Landkreis Diepholz (April 2014)

   Landkreis Lüchow-Dannenberg (Mai/Juni 2014 / Vermutung auf Paarbildung)

Auf Druck der Schafhalter und des Verbandes entschädigt das Umweltministerium jetzt die Kosten durch nachgewiesene Wolfsrisse zu 100% entsprechend der Tierseuchenkasse-Richtlinie. Entschädigt werden der direkte Tierverlust, die Kosten für tierärztliche Aufwendungen, Folgeschäden (z.B. Verlammungen) und die Kosten der Tierkörperbeseitigung. Sollten Sie einen Wolfsriss in ihrer Herde feststellen, informieren Sie bitte umgehend einen der anerkannten Wolfsbeauftragten. Diese Adressen können Sie unter http://www.nlwkn.niedersachsen.de/portal/live.php?navigation_id=8384&;article_id=45574&_psmand=26 einsehen bzw.

unter www.nlwkn.niedersachsen.de

  • Naturschutz /Tier- und Pflanzenartenschutz/ Ansprechpartner Tier- und Pflanzenartenschutz/ Wolfsberater aufrufen
  • weitere Ansprechpartnerin ist die Wolfsbeauftragte der Landesjägerschaft Niedersachsen e.V., Dr. rer. nat. Britta Habbe , E-Mail: bhabbe(at)ljn.de , Büro: 0511-5304318 , Mobil: 0179-9075166

Informationen zu Wolfsvorkommen und zu Wolfsnachweisen in Niedersachsen finden Sie unter:  http://www.wildtiermanagement.com/wildtiere/haarwild/wolf/

Hier können Sie über einen Onlinebogen auch Ihre eigenen Hinweise auf Wolfsvorkommen (Losung, Spuren, Risse etc.) melden.

Auch die VDL-Arbeitsgruppe Beutegreifer hat sich in ihrer letzten Sitzung intensiv mit dem Thema Wolf befasst. Gerd Jahnke aus Eimke hat dabei die niedersächsischen Probleme geschildert. Fazit auch  dieser Veranstaltung; Trotz z. T. jahrelanger Behandlung des Themas findet sich noch in keinem Bundesland eine optimale Betreuung der Schafwirtschaft bei diesem Thema. Allerdings ist es notwendig, dass wir auch auf Bundesebene die Wolfsproblematik verstärkt ansprechen und unsere Anstrengungen koordinieren.
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