Braune Bergschaf

Braune Bergschaf
vom Aussterben bedroht

Rasse-Beschreibung:
Gezüchtet wird ein mittelgroßes Schaf mit unbewolltem, ramsnasigem Kopf und breiten hängenden Ohren.Die sehr lange Wolle hat einen Durchmesser von 32 - 36 Mikron (C- bis D-Feinheit).Die Schafe werden zweimal im Jahr geschoren.Die sehr lange Wolle bietet dem Schaf einen sehr guten Wärme- und Nässeschutz, was besonders bei der älpung im Hochgebirge bei Niederschlägen von über 1000 mm im Jahr ein wichtiges Kriterium ist. Diese Eigenschaften prädestinieren das Bergschaf für die Landschaftspflege besonders im Hochgebirge und im Alpenvorland, aber auch in rauhen Mittelgebirgslagen.Kreuzungen mit Fleischschafböcken verbessern die Mastleistung und den Schlachtkörperwert der Kreuzungslämmer.

Braunes Bergschaf

     
Rasse-Merkmale: Das Braune Bergschaf ist ein mittelgroßes bis großes, ganzfarbig braunes Landschaf der Alpenregion. Der schmale Kopf ist ramsnasig, hornlos und trägt breite, hängende Ohren.Das Vlies besteht aus einer cognacfarbenen bis sattbraunen Schlichtwolle in einer Feinheit von 32 bis 36 Mikron. Zweimal jährlich Schur.

Rasse Kennzeichen: Kopf schmal , ramsnasig, lange, hängende Ohren

Brunstverhalten: ganzjährige Paarungsbereitschaft

Herkunft: Die beiden Rassen Steinschaf und Bergamaskerschaf bildeten die Ausgangsrassen für alle heutigen Bergschafrassen. Das Steinschaf wurde als kleines, überwiegend gehörntes, drahtiges, fast zierliches Hochgebirgsschaf mit sehr dünnen, aber stahlharten Beinen und Klauen, einem kleinen Kopf mit geradem Profil und spitzen Ohren, lebhaftem Temperament und sehr langer weißer, zum Teil auch brauner und schwarzer Mischwolle von DE - Feinheit beschrieben. Das Bergamaskerschaf ist in Bergamo, Como und der Lombardei heimisch. Es war im vorigen Jahrhundert die größte aller europäischer Schafrassen. Die Tiere haben eine kräftige Konstitution und einen großen Körper, eine starke Ramsung der Nase, große, schlaff herabhängende Ohren, hohe und kräftige Beine sowie eine grobe, weiße Mischwolle mit langen Grannenhaaren. May schlug 1866 vor, die Einkreuzung von Bergamaskerböcken in das bayerische Gebirgsschaf zu erproben, vorausgesetzt, dass reichlich Almweide und Winterfutter vorhanden ist.

Verbreitung: Landkreise Oberbayerns und Schwabens von Berchtesgaden bis Lindau

Leistungsprüfung: Die täglichen Zunahmen liegen bei Schlachtlämmern im Bereich von 250 - 300 g, das handelsübliche Lebendgewicht bei rund 42 kg.

Zuchtziel: Züchtung eines an raue Hochgebirgsbedingungen anpassungsfähigen, frühreifen Schafes mit hoher Fruchtbarkeit, Langlebigkeit und besten Muttereigenschaften.

Leistungsangaben:

Körpergewicht
in kg

Vliesgewicht
in kg

Ablammergebnis
in %

Widerristhöhe cm max.

Altböcke

 

Jährlingsböcke

 

Mutterschafe
Jährlingsschafe

 


Weitere Informationen:

Züchter in den Verbänden: LSV
Niedersachsen
LSV
Weser-Ems
Stader
Schafzuchtverb.
Lüneburger Heidschnuckenzüchter

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