Alpines Steinschaf

Alpines Steinschaf
vom Aussterben bedroht

Rasse-Beschreibung:
Das Alpine Steinschaf stammt vom Torfschaf ab und entspricht der ursprünglichen Schafrasse der Alpen. Letzte Reste dieser Rasse wurden in Bayern (Berchtesgadener Land), Salzburg und Tirol (Nauders) erhalten.

Alpines Steinschaf

     
Rasse-Merkmale: Es ist ein feingliedriges, kleines bis mittelgroßes Schaf, mit breitem und tiefem Körper. Das Kopfprofil ist gerade und das Nasenbein leicht gebogen, die Ohren stehen leicht hängend ab. Die Böcke tragen häufig einfach gebogene oder schneckenartige Hörner, bei Mutterschafen sind gelegentlich Knaupen oder einfach gebogene Hörner anzutreffen. Der lange bewollte Schwanz reicht bis zum Sprunggelenk, das Ende ist häufig geknickt.Das Gesichtsfeld, der Bauch und die Füße sind in der Regel unbewollt. Das Vlies ist mischwollig und es kommen alle Wollfarben und Farbzeichnungen vor, vor allem auch graue Wollen. Aufgrund seiner Zutraulichkeit gut geeignet für die Haltung in kleinen Beständen.

Rasse Kennzeichen:

Brunstverhalten: ganzjährige Paarungsbereitschaft

Herkunft: Soweit bekannt ist, erstreckte sich das Verbreitungsgebiet des Alpinen Steinschafes zu Beginn des 20. Jahrhunderts auf folgende Gebiete: in Bayern konnte man es nach Kaspar (1938) hauptsächlich in Berchtesgaden finden, in großen Teilen der Umgebung von Traunstein und südöstlich von Rosenheim.Aus österreich berichtet Führer (1911), dass es in Salzburg am stärksten vertreten ist und sich noch in Reinzucht im Oberpinzgau und Teilen des restlichen Pinzgaus sowie in den Arltälern, in Gaißau und teilweise noch im Tennengebirge hält. In Nord- und Osttirol waren bereit damals alle Steinschafe mit Ausnahme der nördlichen Hänge der Kitzbühler Alpen eingekreuzt, und in Kärnten hatte es sich auf den obersten Teil des Mölltals zurückgezogen. Für den Bereich der niederösterreichischen Kalkalpen beschreibt Bayer 1921 einen dem Steinschaf ähnlichen, jedoch etwas großrahmigeren Typ (niederösterreichisches Bergschaf). Lanzl (1928) beschreibt das nur noch vereinzelt in Vorarlberg vorkommende Montafoner Schaf, das dem Typ des Steinschafes entspricht.

Verbreitung: in Bayern (Berchtesgadener Land), Salzburg und Tirol (Nauders)

Leistungsprüfung: Die täglichen Zunahmen liegen bei Schlachtlämmern im Bereich von 200 - 250 g, das handelsübliche Lebendgewicht bei rund 35 bis 40 kg.

Zuchtziel: Züchtung eines anpassungsfähigen, widerstandsfähigen, robusten Schafes für die rauen Lagen des Hochgebirges, mit ausgezeichneter Trittsicherheit, besten Muttereigenschaften, Langlebigkeit sowie hoher Fruchtbarkeits- und Aufzuchtleistung.

Leistungsangaben:

Körpergewicht
in kg

Vliesgewicht
in kg

Ablammergebnis
in %

Widerristhöhe cm max.

Altböcke

 

Jährlingsböcke

 

Mutterschafe
Jährlingsschafe

 


Weitere Informationen:

Züchter in den Verbänden: LSV
Niedersachsen
LSV
Weser-Ems
Stader
Schafzuchtverb.
Lüneburger Heidschnuckenzüchter

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