Walliser Schwarznasenschaf

Walliser Schwarznasenschaf
 

Rasse-Beschreibung:
Dieses Tier stammt aus dem Oberwallis und wird hauptsächlich dort gehalten. Männchen und Weibchen haben gewundene Hörner, ein schwarzes Maul und schwarze Klauen, sowie eine langhaarige weisse Wolle.Diese Rasse ist den schwierigen Bedingungen des Berglebens sehr gut angepasst. Sie ist genügsam und ihrem Siedlungsgebiet treu.Allgemein wirft das Mutterschaf 2 Lämmer im Jahr.Meistens sind die Schafhalter Teilzeitlandwirte. Sie haben so einen umweltfreundlichen Nebenverdienst, denn die Schafe tragen zur Landschaftspflege sowie zur Einschränkung der Lawinengefahr bei. Die Rasse ist sehr standorttreu, dadurch erübrigt sich eine ständige überwachung. Die Tiere des gleichen Halters sondern sich oft wärend der ganzen Weidezeit vom Rest der Herde ab. Gerechnet wird mit ca. 1.45 Lämmern pro Wurf. Normalerweise lammen die Mutterschafe zweimal pro Jahr. Die Wolle ist weiss, lang und grob. Zur Herstellung von Teppichen ist sie deshalb sehr begehrt. Hinsichtlich Fleischfülle und Schlachtausbeute ist das Walliser Schwarznasenschaf den anderen Rassen unterlegen.

Walliser Schwarznasenschaf

     
Rasse-Merkmale: Grossrahmiges, tiefgebautes Schaf. Nase bis Kopfmitte schwarz, nicht unterbunden bis zu den Augen, schwarz umrandet Ohren bis an den Kopf schwarz, Beine kurz schwarz gestiefelt, schwarze Flecken an den Sprunggelenkhöckern und Vorderknien Schwanzflecken, Schwanzlänge bis Sprunggelenkhöcker, starke Ramsnase Hörner schraubenförmig-spiralig und seitlich vom Kopf abstehend. Grobe, weisse Wolle.

Rasse Kennzeichen: Beim Walliser Schwarznasenschaf handelt es sich um einen genügsame, spätreife Landrasse mit grossrahmigem, massivem Wuchs, die den harten Bedingungen des Gebirges sehr gut angepasst ist.

Brunstverhalten: ganzjährige Paarungsbereitschaft

Herkunft: Diese einzige gehörnte Rase der Schweiz ist im Oberwallis beheimatet und geht im wesentlichen auf das Visper(taler)schaf zurück. Erstmals wird im Jahr 1884 eine schwarznasige Rasse erwähnt. Es gibt Anzeichen, dass diese Rasse bereits seit dem 15. Jahrhundert besteht. Einkreuzungen wurden später wahrscheinlich mit Cotswold- (Heimat: England, Deutschland) und Bergamaskerschafen vorgenommen.

Verbreitung: über weigen in der Schweiz und Bayern. In Bayern sind ca. 70 Schafe registriert.

Leistungsprüfung:

Zuchtziel:

Leistungsangaben:

Körpergewicht
in kg

Vliesgewicht
in kg

Ablammergebnis
in %

Widerristhöhe cm max.

Altböcke

 

Jährlingsböcke

 

Mutterschafe
Jährlingsschafe

 


Weitere Informationen:

Züchter in den Verbänden: LSV
Niedersachsen
LSV
Weser-Ems
Stader
Schafzuchtverb.
Lüneburger Heidschnuckenzüchter

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