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Graue Gehörnte Heidschnucke

Graue Gehörnte Heidschnucke
 

Rasse-Beschreibung:
Die Graue Gehörnte Heidschnucke ist ein mischwolliges Landschaf, das sich aus den besonderen Verhältnissen der Heidelandschaft sehr gut entwickelt hat. Es hat sich ursprünglich überwiegend von Heidekraut und Birkenaufwuchs ernährt, kann aber auch auf nicht zu intensiver Grasweide gehalten werden. Hüte- und Koppelhaltung sind möglich.

Graue Gehoernte Heidschnucke

     
Rasse-Merkmale: Der längliche Kopf der Mutterschafe trägt nach hinten gebogene Hörner, der der Böcke schneckenartige Hörner. Die Hörner dürfen bei beiden Geschlechtern nicht zu eng am Kopf stehen, um Beschädigungen des Kopfes zu vermeiden. Die kleinen Ohren stehen schräg aufwärts. Der Rumpf ist tief und geschlossen, die Rippe gut gewölbt, das Fundament fein und trocken, die Klaue hart. Die Wolle hat DE bis E/EE-Feinheit (38 39 my). Das mischwollige Vlies wird gleichmäßig ausgebildet und nicht zu hell gefärbt verlangt (als Ideal wird ein graues Vlies mit schwarzem Brustlatz angesehen). Kopf und Beine sollen unbewollt und schwarz behaart sein. Graues Stichelhaar ist unerwünscht. Das äußere Vlies besteht aus grobem Oberhaar, das innere Vlies aus feinerem, weichen Unterhaar. Die Lämmer werden mit schwarzer, gelockter Wolle geboren. Das Haar beginnt sich im Laufe des 1. Lebensjahres zu verfärben und erst nach der 1. Schur stellt sich die rassetypische graue Farbe ein.

Rasse Kennzeichen: feingliedrig silber- bis dunkelgrau, schwarzer Brustlatz, Kopf, Beine unbewollt und schwarz, Mutterschafe nach hinten gebogene, Böcke schneckenartige Hörner

Brunstverhalten: zeitlich begrenzte Paarungsbereitschaft

Herkunft: Die Heidschnucken sind eine sehr alte Rasse. Ursprünglich war diese Rasse nur auf den trockenen, nährstoffarmen Flächen der Lüneburger Heide verbreitet

Verbreitung: in ganz Deutschland von Liebhabern

Leistungsprüfung:

Zuchtziel: Züchtung eines bodenständigen, anspruchslosen, widerstandsfähigen und zur Landschaftspflege besonders geeigneten Landschafes. Die wertvollen Fleischpartien sollen innerhalb des durch die knappe Futtergrundlage gesteckten Rahmens so gut ausgebildet wie möglich sein. Eine korrekte Ausbildung von Fundament und Klauen ist Voraussetzung für die Nutzung in der überwiegenden Hütehaltung.

Leistungsangaben:

Körpergewicht
in kg

Vliesgewicht
in kg

Ablammergebnis
in %

Widerristhöhe cm max.

Altböcke

 

Jährlingsböcke

 

Mutterschafe
Jährlingsschafe

 


Weitere Informationen:

Züchter in den Verbänden: LSV
Niedersachsen
LSV
Weser-Ems
Stader
Schafzuchtverb.
Lüneburger Heidschnuckenzüchter

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